Aha Erlebnis

Nach Monden der körperlichen Versehrtheiten (Waden, Knie etc.) und auch nach ebensolanger Zeit, die ich lieber im Motorradsattel verbrachte denn auf der Laufstrecke hat mich das Engagement dieses Herrn hier und nicht zuletzt auch die Ansagen des schwarzharrigen Mädchens, die meine Laune nicht mehr ertragen wollte :-), wieder auf die Laufstrecke getrieben.

Und was soll ich sagen, es tut richtig gut. Auch wenn ich derzeit noch nahezu täglich mit der „Looserrunde am heimischen See“ beschäftige, es wird schon werden.

Und nun mal eine vorsichtige Frage an den Herrn D.: Als Fernziel den 06.09.09 an eurer Alster ?

Große Ereignisse …

… werfen Ihre Schatten voraus !

Bei den nahezu alltäglichen Laufrunden um den heimatlichen See trifft man(n) zur Zeit Leute, die sieht man das ganze Jahr nicht.

Nur einmal um diese Zeit, so Mai – Juni herum, da scheint es, als wäre irgendwo ein Nest.

Da sind Schulklassen, christliche oder sonstwie Vereine, Krankenhäuser, Kirchengemeinden, ganze Strassenzüge, Familie, kurzum fast alles was Beine hat und walken oder laufen kann, unterwegs.

Um den See herum.

Zu den unchristlichsten Tages und Abendzeiten, bei Wind und Wetter, egal ob kühl oder superschwül, bei 15° und bei 30° …

Sie laufen und laufen und walken und walken …

Sie tragen schon beim Training stolz ihre T-Shirts, sie lachen und scherzen oder schwitzen und fluchen :-)

Und eines verbindet sie alle.

Die Vorfreude auf die genialste Veranstaltung, die diese Stadt zu bieten hat.

Den DreiWieselLauf :-)

In Dreier-Staffeln rund um den See, 7,5 km – schaffst du schon – und kein Zeitdruck ausser dem eigenen, alles weil es eben nur schön ist.

Da wird am Sonntag manch unvorbereiteter Spaziergänger verwundert den Kopf schütteln, wenn in langen Schlangen von schnell bis langsam der Troß an ihm vorbeizieht, mit verkniffenen Mienen oder auch fröhlich schwätzend in Gruppen, auf dem Weg aus dem Stadion wieder ins Stadion. Und mancher wird beim Einlauf wieder alles geben, den ganze Rest der noch da ist. Vor allem die Kinder, die kurz vorm Zusammenbrechen noch sprinten und nachher vollkommen erschöpft aber „stolz wie Hulle“ ihre Finisher-Shirts tragen.

Und auch mich hat es wieder erwischt. Und so motiviert hab ich dann gerade am wirklich späten Abend, mit vielen anderen noch um den See unterwegs, meine schnellste Runde seit einem halben Jahr dort hingelegt. Nein, die Zeit ist indiskutabel, aber die Motivation macht mir Beine :-)

Es geht voran …

Norman Stadler, Ironman …

… gerade im ZDF Sportstudio:

„es gibt Leute, die brauchen 16 Std. (für einen Triathlon), da kann ich auch mal eine Stunde leiden.“

Hallo Dieter Baumann, du Schlappsack, nimm Dir das mal zu Herzen. Und nicht wie in Hamburg annodazumal nach knapp 30 km aufhören weil es nicht mehr zu einer guten Zeit reichte.

Ja ja, so was vergess ich nicht …
Der Autor, der langsame :-)

Herbstlich …

Es wird so langsam Herbst.

Selbst am Niederrhein :-) …

Besonders gut zu merken, wenn man des Nachmittags oder frühen Abends die Laufschuhe schnürt und sich am Auesee der körperlichen Ertüchtigung hingibt …

Es riecht leicht moderig und die Bäume fangen (jetzt erst !) an, sich zu verfärben …

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Und die letzten Sonnenstrahlen wärmen noch …

Für mich die schönste Zeit im Jahr um zu laufen …