nur mal so …

Gedanken, nur mal so …

Peinlichkeiten

Eckstein, Eckstein, alles muss versteckt sein …

Um Oomph mal zu zitieren:

“Augen auf, ich komme !”

Eitelkeiten

Ja, so ist unsere Welt – eine stete Abfolge von Durchsetzung eigener Eitelkeiten und Machtspielchen.

So wie sich Herr Schell und Herr Mehdorn derzeit auf dem Rücken ihrer Kundschaft austoben, ist das als Anschauungsobjekt gut geeignet.

Besonders interessant allerdings wird es, wenn im verborgenen Rahmen, so ganz privat, so bei Nebenan und Mittendrin, derselbe Blödsinn stattfindet – diesmal auch auf Kindesrücken ausgetragen.

Denn wir haben ja Recht(e) !!

Dabei ist einfache Höflichkeit doch eigentlich gar kein Problem. Und es gibt immer mehrere Räume um sich aus dem Weg zu gehen ;-)

Ich schaff´s doch auch gelegentlich …

Wie vielleicht dem ein oder anderen bekannt ist, erstreckt sich mein allgemeines Geschichtsinteresse auch auf Ereignisse jüngeren Datums in unserer Region. Ganz speziell geht es mir dabei um den 2. Weltkrieg und die Überschreitung des Rheins hier bei uns in der Gegend um und bei Wesel.
Dazu waren in hohem Massen logistische Meisterleistungen seitens der Alliierten notwenig, die sich im Vorfeld eben leider auch in einer furchtbaren Bombardierung Wesels und der gesamten rechten Rheinseite erstreckte. Die Bilder vom zerstörten Wesel gingen damals um die Welt und jeder, der hier groß geworden ist, kennt sie.
(Mir ist sogar eine sehr gute Bleistiftzeichnung neueren Datums davon bekannt, die derzeit leider in irgend einem Keller gammelt.)

Im Zuge der familieneigenen Kontaktfreudigkeit hat mein “alter Herr” vor vielen Jahren selbige über den großen Teich geknüpft, indem er einen amerikanischen Lastenseglerpiloten am hiesigen Flugplatz ansprach. Reiner Zufall sicherlich, aber immerhin hat sich auch dort eine Freundschaft entwickelt, in derem Zuge sich auch weitreichendere Kontakte ergaben. Es gibt einen regen Austausch der alten Herrschaften und so findet auch auf kleiner privaten Ebene Aussöhnung und Freundschaft statt.

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Elenor Rigby



All the lonely people, where do they all come from
All the lonely people, where do they all belong …
(by The Beatles)


Die unmäßige Liebe zum Körper
lässt uns die kleinste Gefahr fürchten.
Wer hasste nicht diesen Körper,
der so unheimlich ist wie ein Feind,
sowie dieses Ich,
das in dem Wunsch, sich gegen Krankheit, Hunger und Durst zu schützen,
Vögel, Fische und Vierbeiner tötet
und sich als Feind von allen Lebewesen erweist.
Das in dem Verlangen nach Gewinn und Ehre so weit geht,
selbst Vater und Mutter zu morden.

Shantideva

Vogel fliegt

Mensch schwimmt, fährt und läuft …

0,5 / 17 / 5 km

00:13:44 / 00:47:08 / 00:31:04 – gesamt  01:31:56 Std.

Und nicht abgesoffen ;-)

Und ich hab auch schon mal besser geschlafen als heute Nacht. Schwimmen ist nicht meine Diziplin, auch nur einmal geübt, mit der Zeit zufrieden gewesen und das wars dann.

Und dann stehst du da. Fast alle, selbst die Normalturner wie ich, haben Neoprenklamotten, das Wasser ist (angebliche) 17 Grad kalt und du gehst mit Laufhose und bloßem Oberkörper in die Brühe, die kalte. Brrrr…

Und das schwarzhaarige Mädchen hat gemeckert, es war eine helle Freude. Erst als festzustellen war, das noch einige andere so bekloppt wie ich waren, wurd es etwas besser.
Ja ja, die Sorge um uns Mitvierziger … ;-)

Egal, nach zwei Minuten merkst du die Temperatur eh nicht mehr – nach knapp 14 Min. Brustschwimmen :-) war ich aus dem Wasser, vollkommen wirr, hab erstmal das Fahrrad gesucht :-( und so beim Wechsel viel Zeit verloren.

Zwei Rundschleifen a 8,5 km Fahrrad, teils dann gegen heftigen Gegenwind, teils auch mit heftigem Rückenwind – und dann ab auf die Laufstrecke. Ein kurzes Kuesschen am Rande :-)

… und plötzlich war ich hundert Meter vor dem Ziel !!

Ein gestatteter kurzer Gefühlausbruch, ein kurzer Sprint (!) und alles war vorbei.

Schade, das ging entschieden zu schnell.

Aber nächstes Jahr dann, da wird ein wenig mehr geübt !

So, nächsten Sonntag noch ein Halbmarathon – dann neigt sich das sportliche Jahr dem Ende zu …

Bewegungen

Laos und Kambodscha :-) – da werden die Materiallisten abgelichen, Einkäufe getätigt, die erste Reisepost vom Veranstalter kommt und es sind nur noch 64 Tage …

Morgen werd ich entweder aus dem Wasser gerettet werden müssen oder durchkommen …

Andere Projekte stehen mehr oder minder auf der Strecke oder sind gecancelt.

Wer weiß wozu es gut ist, wer weiß was darauf noch folgt – alles wird gut :-)

Und um seine Heiligkeit zu zitieren:

“Nicht zu bekommen was man will, kann manchmal ein großer Glücksfall sein”

das huldvolle Nicken versagt,

den Gruße verwehrt,

dem Untertan, der Dich einst verehrt …

Oh königliche Hoheit, welch Verdruß,

dass Du höchstselber nun so strafen mußt … ;-)

Das Indienabenteuer beginnt nun bald, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren an.

Viel Glück und gutes Gelingen !!

Wir, der zurückbleibende kümmerliche Rest der Vetternwirtschaft, laufen in der Zwischenzeit an Dich denkend weitere Rekorde :-)

Das mußt Du dann erstmal aufholen …

Nach diesem größtenteils wunderbaren Wochenende muss ich doch feststellen, dass es auch in Hamburg durchaus Zweiklassencafes gibt.

Nach schöner Radtour durchs alte Land, einer Fährfahrt nach Blankenese herüber und des nachfolgend kleinen Spaziergangs dort zog es die Protagonisten dann zum wohlverdienten Cafebesuch !

Klein, fein und lecker – über die Gesamtsumme schweige ich hier lieber :-)

Kenner der Szene haben sicher schon beim Wort “Blankenese” herzlich gegrinst …

20 Jahre

Wie schön, das Entfernungen keine Rolle spielen.

So eine lange Zeit, immer ungetrübt im Umgang miteinander,
basierend auf Freundschaft, Verständnis, Gefühl und Gedanken füreinander und miteinander sowie viel Humor – ich bin sehr froh, das es euch gibt !

Mein lieber Hermann !

Jetzt wird auch noch das Gebäude abgerissen, in dem Du mich so viele Jahre hindurch bestens bewirtet hast.

Traurig genug, aber auch ein Moment, um lächelnd an die tolle Zeit bei Dir zu denken !

Wenn wir spät abends mit den Mopeds noch auf ein Glas und Schnitzel bei Dir aufschlugen, oder in größerer Anzahl ohne Voranmeldung das Lokal stürmten, am liebsten wenn die Kegelbahn auch voll war – selbst die kurzfristig anberaumten Feiern konnten wir bei Dir hervorragend abhalten.

Und dein Schlaat sowie die Bratkartoffeln waren der Hit :-) !!
Dann gab es zum krönenden Schluss nach der Herrencreme noch den “Weseler Aufbautropfen” und alles war gut :-)

Schön war´s und lecker war´s.

Und jedesmal gab es ein nettes Wort oder ein gutes Gespräch wenn es Deine Zeit erlaubte.

Und das vermisse ich am meisten.

In unserer schnellebigen Zeit warst Du einer der letzten, die uns mit ihrer humanistischen Bildung auch mal den anderen Weg aufzeigen konnten. Ohne Fingerzeig nutztest Du das Gespräch – und ich konnte manchesmal von Dir lernen.

Danke !

Sicher, zum Schluß ging es Dir gesundheitlich nicht mehr so gut und viel Freude machte das Umfeld und die Besucherzahlen sicher auch nicht mehr. So war es eine gute Entscheidung für Dich, endlich dem wohlverdienten Ruhestand zu frönen.

Ich gönne es Dir – und ehrlich, ein bischen neidisch bin ich auch :-)

Aber irgendwie hab ich das Gefühl dass Menschen wie Du und mit Ihnen die Zeit und Werte, so wie ich es noch aus meiner Jugend und aus Erzählungen her kenne, aussterben.

Alles unterliegt einem steten Wandel – trotzdem begleitet mich bei diesem ein starker Hauch von Wehmut …

Gedanken zum Zahlungsverhalten muss ich mir allein beruflich tagtäglich machen. Und es wird nicht besser. Ich hab mich ja schon mehrfach hier darüber ausgelassen, da ging es um eine private säumige Zahlerin.

Da es aber auch im Berufsleben immer schlimmer wird, hab ich mir mal einige Gedanken zur moralisch ethischen Seite dieses Vorgangs gemacht.

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Hier das Interview des NDR Reporters Stefan Niemann mit
S.H. dem 14. Dalai Lama.

Hier kann man übrigens wunderbar die Art des Ausdrucks S.H. verfolgen -
und der Reporter scheint gelegentlich einfach leicht weggerückt zu sein :-)

Dies ist der erste Nachtrag, ich vermute es werden noch der ein oder
andere folgen :-)

Wie soll ich das erlebte jetzt nur in Wort und Schrift umsetzten ?

Einfach zu schön, aufregend, entspannt, freundlich, lustig und tiefsinnig war es, mir fehlen und fehlten vielfach die Worte – kurzum, es war wunderbar und sehr sehr beeindruckend.

Alleine die Athmosphäre im Rothenbaumstadion war hinreißend.

Ringsum meine so geliebten Gebetsfahnen, Borden und über dem Eingang das Rad des Lebens mit den Gazellen, fast wie in Tibet und Nepal. Gegenüber ein Markt mit Begegnungsstätte, ich war in Kathmandu angekommen :-)

Die Menschen, alle so ruhig, freundlich, freudig gespannt. Kein Gedränge, kein böses Wort, allgemeines Lächeln. Selbst die Sicherheitskräfte lachten und waren ausgesprochen zuvorkommend. Im Stadion selbst, es waren immerhin gut 10.000 Leute dort, ein helles freudiges Rauschen der Stimmen, Lachen, Kindergeschrei – ich habe noch nie so etwas bei so vielen Leuten erlebt. Und später dann, Stille ! Man hätte eine Stecknagel fallen hören können.
Eine Diskussionsteilnehmerin sagte später, die Athmosphäre und das Rauschen der Stimmen klängen wie die rauschenden Bäche Tibets. Wunderbar ausgedrückt !

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Morgen ist es soweit.

Wir werden mit vielen anderen den Dalai Lama erleben.

Heute haben das schwarzhaarige Mädchen und ich die Karten in Eintrittspässe umgetauscht, festgestellt, dass die frühe Buchung uns hervorragende Plätze beschehrt hat und einen kurzen Gang durch´s Tibetische (Verkaufs)Dorf gemacht um danach zum altbewehrten “Cafe Engel” zu fahren.

Stringent ?

Na klar :-)

Kurze Pause :-) !!

Das schwarzhaarige Mädchen, die Frau G. samt Sohnemann und Freund und ich werden jetzt zur Sonneninsel in der Ostssee fahren, um eine Zeit lang zu faulenzen, zu schwimmen, zu laufen (das Training bleibt !), Eis zu essen, zu fotografieren, Unmengen an Fisch zu vertilgen und sonst all die Dinge zu tun, die man so im Urlaub tun kann.

Zwischendrin werden wir ein Wochenende in Hamburg weilen um den Vorträgen seiner Heiligkeit, des Dalai Lama, zu lauschen.

Ich werde zu berichten haben.

weg !!, und wir sind wieder allein, allein …

kati.jpg

Unser Betriebshund, in den letzten Wochen immer gern ertragen, vor allem wenn sie des Kollegen B. Brötchen stiebitzte, unsere Mülltonnen “aufräumte”, die Arbeitshandschuhe genauestens inzpizierte und ähnlichen Blödsinn anstellte, bleibt jetzt wieder zuhause.

Und bei uns im Büro ist es bis auf das Telefon bedeutend stiller geworden :-(

Wenn dir deine Umgebung vorschlägt, du solltest mal dies und das für dich tun, und dies und jenes täte dir aber sicherlich soooo gut …

… dann steht doch meist deren eigenes Interesse im Vordergrund.

Ich gebe zu, dass mir das auch gelegentlich passiert,

aber mehr als blöd ist es trotzdem, vor allem wenn´s auffällt ;-) !!

… heute am und um den Auesee !!

- der erste heizte den Weg vor
- 00:45:35 Std.

- der zweite setzte ihn in Flammen
- 00:40:13 Std.

- der dritte verwandelte ihn in ein Inferno :-)
- 00:31:19 Std.

Gesamtzeit 01:57:07 Std.

Meine Herren, es war mir wie immer ein Vergnügen !

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