Big Business

Sie besitzen zwei Kühe.

Sie verkaufen eine und leasen sie zurück.

Sie gründen eine Aktiengesellschaft.

Sie zwingen die beiden Kühe, das mehrfache an Milch zu geben.

Sie wundern sich, als eine tot umfällt.

Sie geben eine Presseerklärung heraus, in der Sie erklären, Sie hätten Ihre Kosten um die Hälfte gesenkt !

Ihre Aktien steigen …

„ins Wasser gefallen“

Schon wieder ein Jahr um …

Höchste Zeit für den jährlichen Spaziergang am Wasser :-)

Und weil ich in meinem Fundus noch Fotos gefunden hab, hier für alle die damals dabei waren und für alle anderen auch, vor allem aber für den kleinen Freund, der die Titelzeile liefert :

So, jetzt reicht es auch !

Hier hab ich die letzten drei Jahre mal etwas in Erinnerung geschwelgt, nun ist mal Ende :-)

Was so hängen bleibt

Gerade, ein Geburtstagsanruf …
mit Max (4 Jahre), Carsten, Papa von Max und Joerch

Max: Hallo ??

Joerch: Hallo Max, hier ist der Joerch, kann ich die Mama sprechen ?

Schweigen am anderen Ende.

Joerch: Hallo Max ?

Max: Die Mama hat nasse Hände !

Joerch: Aha und da kann sie natürlich nicht ans Telefon kommen, das verstehe ich.

Schweigen am anderen Ende.

Joerch: Hallo Max ?

Max: Mama hat nasse Hände !

Carsten im Hintergrund: Max, wer ist den da am Telefon ?

Joerch: Max, kannst Du mir denn mal den Papa geben ?

Max: Ja.

Carsten: Hallo ?

Joerch: Hallo Carsten, hier ist Joerch …

Carsten zu Max: Max, das ist doch der Joerch !

Max: Ach, der ins Wasser gefallen ist !?

Ich hab das Geburtstagskind dann später erreicht :-)

Und immer schön daran denken …

… fahrt mit dem Geigenkasten um Himmels Willen mit dem Auto –
auf gar keinen Fall mit der Bahn !!

… achtet auf eure Nachbarn, vor allem wenn sie Nachts Besuch bekommen !!

… paßt mit Autodieben auf !!

… und habt nix gegen Ausländer, im Gegenteil !!

Warum ?

Bitte sehr hier nachzusehen und zu hören :-)

(mit Dank ans LawBlog)

Bemerkenswert

Auszug aus einem Angebot eines örtlichen Handwerkbetriebes:

Mit Ihrem Auftrag unterstützen Sie direkt unsere Bemühungen vier Lehrlinge und zwei Praktikanten vernünftig auszubilden.

Wir vergüten allen unseren Gesellen die ordentliche tarifliche Bezahlung! Alle Arbeiten werden von unseren fest angestellten Gesellen ausgeführt. Wir beschäftigen keine Leih- oder Zeitarbeiter, bei uns wird keiner „Arm durch Arbeit“.

Das ehrliche Bekenntnis zur Verantwortung für unsere Mitarbeiter und für deren Familien, sowie die Verantwortung für unsere Umwelt, sind fester Bestandteil unseres Betriebes.

Und da ich sehe das es so ist ….. ist dieser Auftrag auch genau dort hingegangen !

Aus der Tiefe der Seele

Danke Danke Danke !!

Auch wenn ich mit der Meinung über unseren ehemaligen Bundespräsidenten nicht konform gehe, Sie verehrter Herr Ueberbach haben den Nerv voll getroffen !

Und hier der ganze Kommentar:

„Kommentar

Wer lebt denn hier über seine Verhältnisse?

Von Stephan Ueberbach, SWR, ARD-Hauptstadtstudio

Liebe Bundesregierung, sehr geehrte Frau Merkel,

wen meinen Sie eigentlich, wenn Sie sagen, wir hätten jahrelang über unsere Verhältnisse gelebt?

Ich jedenfalls habe das nämlich ganz sicher nicht getan. Ich gebe nur das Geld aus, das ich habe. Ich zahle Steuern, bin gesetzlich krankenversichert und sorge privat für das Alter vor. Ich habe mich durch Ihre Abwrackprämie nicht dazu verlocken lassen, einen überflüssigen Neuwagen zu kaufen, ich bin kein Hotelier und kein Milchbauer. Und „Freibier für alle“ habe ich auch noch nie verlangt.

Wer war wirklich maßlos?

Meinen Sie vielleicht die Arbeitslosen und Hartz IV-Bezieher, bei denen jetzt gekürzt werden soll? Meinen Sie die Zeit- und Leiharbeiter, die nicht wissen, wie lange sie ihren Job noch haben? Oder meinen Sie die Normalverdiener, denen immer weniger netto vom brutto übrigbleibt? Haben die etwa alle „über ihre Verhältnisse“ gelebt?

Nein, maßlos waren und sind ganz andere: Zum Beispiel die Banken, die erst mit hochriskanten Geschäften Kasse machen, dann Milliarden in den Sand setzen, sich vom Steuerzahler retten lassen und nun einfach weiterzocken als ob nichts gewesen wäre.

Mehr Beispiele gefällig?

Zum Beispiel ein beleidigter Bundespräsident, der es sich leisten kann Knall auf Fall seinen Posten einfach hinzuwerfen – sein Gehalt läuft ja bis zum Lebensende weiter, Dienstwagen, Büro und Sekretärin inklusive.

Zum Beispiel die Politik, die unfassbare Schuldenberge aufhäuft und dann in Sonntagsreden über „Generationengerechtigkeit“ schwadroniert. Die von millionenteuren Stadtschlössern träumt und zulässt, dass es in Schulen und Kindergärten reinregnet. Die in guten Zeiten Geld verpulvert und in der Krise dann den Gürtel plötzlich enger schnallen will, aber immer nur bei den anderen und nie bei sich selbst.

Liebe Frau Bundeskanzlerin, nicht die Menschen, sondern der Staat hat dank Ihrer tätigen Mithilfe möglicherweise über seine Verhältnisse gelebt. Ganz sicher aber wird er unter seinen Möglichkeiten regiert.

Mit – verhältnismäßig – freundlichen Grüßen,

Ihr Stephan Ueberbach“

Ob´s aber jemand kapiert ?

Wohl eher nicht !

Globalisierung macht Pause …

…weil es der Natur gerade so mal gefällt.

Ein Vulkan auf Island zeigt uns auf der Welt wo der Hammer wahrlich hängt !

Ganz großes Kino und die Damen und Herren der Machtzentralen in Wirtschaft und Politik sind eben jetzt mal eines – machtlos.

Ein guter Moment um sich mal zu fragen ob es so nicht auf Dauer besser dahergeht, langsamer, ruhiger, sozialer, nachhaltiger für Mensch und Natur.

Auch wenn´s persönliche Einbußen oder Verzichte bedeutet, vielleicht fördert es ja auch mal wieder längst verschollen geglaubte Gedankengänge und deren Umsetzung. Wie z.B. den Genuss heimischen Gemüses anstatt israelischem, afrikanischem oder sonst wo hergeholten.

Speziell dazu fällt mir immer wieder ein, wie ich es letztes Jahr in der Rhön erlebt habe. Da bevorzugen sie auch bei großen Events heimische Produkte nach dem Motto „Aus der Rhön für die Rhön“. Ich erinnere mich gerne an den „Rhönburger“ beim Friendship Ride auf der Wasserkuppe. Und da gab es sogar heimisches Bier, nix von nur weit her :-)

„Aus Deutschland für uns“ – das wäre doch mal ein Motto.

Ohne Globalisierungsgetue !