Weil es noch lange nicht vorbei ist !!
Nie sein wird …
Gedanken, nur mal so …
Weil es noch lange nicht vorbei ist !!
Nie sein wird …
Bottrop (av/jl) Sie ist klein, schlank, flink und schwarz. Ihr neuer Freund hat fünf Monate auf genau sie gewartet. Auf den Klang ihrer Stimme, der laut sein kann, wie der einer “Großen”, auf ihren fein polierten Körper mit allen besonderen Details. Jetzt endlich steht sie in der Garage von Christian Holzhauser: Seine Harley Davidson Iron.
An sich ist der Kauf eines Motorrades nichts Besonderes, wenn nicht das Besondere im Detail läge, beispielsweise Umbauten in Form einer schwarzen Lenkerklemmplatte, Tacho an der Seite verbaut, seitlich angebrachter Kennzeichenhalter, andere Auspuffanlage. Und, nicht im Sommer holte der Biker sein Traummotorrad ab, sondern mitten im November. Wettergott Petrus muss ein Harley Fan sein, denn statt trübem Grau in Grau und Regen schickte er Sonne pur für die erste Tour mit dem neuen Gefährt. Und, typisch Harley Davidson – andere verkaufen ein Motorrad, der Hersteller aus Milwaukee liefert zum Bike auch das passende Lebensgefühl: Wir sind eine große Familie. Dementsprechend ließ sich Holzhauser nicht mit dem Auto zur “Steel Factory” in Bochum fahren, sondern bekam Begleitung von seinen Forums-Freunden Jens Bonekamp und Jörg Liebe und ihren Harleys. Wenn das Objekt der Begierde endlich zum Greifen nahe ist, da kann keiner cool bleiben. Holzhauser machte kein Geheimnis aus seiner Nervosität. Da nützten auch die Kommentare der Begleiter “Ganz ruhig bleiben, wir sind bei dir” und Ähnliches nichts. Nach einer kurzen Runde beim Händler im Hof gingen die drei Biker ins Gelände, sprich, auf die Straßen von Bottrop, Bochum und Wesel. 200 Kilometer standen am Ende der Tour auf dem Tacho, klar, dass die Brückendurchfahrten ein besonderes Vergnügen waren – da klingt das Motorrad noch mal so gut. Sogar rote Ampeln – sonst eher als unnötige Wartezeit verbucht – kamen gerade richtig. Den Ampelstopp nutzte Holzhauser jedes Mal zu einem Freudenschrei.
Ob der Biker am Abend heiser war, ist nicht bekannt, eben so wenig ob er in der ersten Nacht schlafen konnte, sicher ist, dass hier eine große Leidenschaft ihren Anfang genommen hat.
Klein, schwarz, wendig: Holzhausers Harley Davidson Iron bei ihrer ersten
Ausfahrt. Text/Foto: Anja Vorndran/Jörg Liebe
Lieber Leser – und wo waren Sie denn heute vor 20 Jahren ?
Wie haben Sie denn den Fall der Mauer erlebt oder wo und wann haben Sie es denn erfahren ?
Peinlichst berührt muss ich gestehen – ich war zu Hause ! Nicht in Berlin, nicht sonstwo auf der Welt. Kein Jubel umgab mich, kein Händeschütteln oder gar auf die Schulter geklopfe. Nichts !
Ich hab es schlicht und ergreifend verpennt. Den Mauerfall, Schabowskis Zettel samt Pressekonferenz, die Jubelgesänge im Bundestag, die nächtlichen Reportagen – alles. Denn vor 20 Jahren, da hatte ich wohl Radio, ja auch ein Fernseher stand zur Verfügung. Ich aber zog es damals vor ein Buch zu lesen und mich dem Genuss meiner zahlreichen LP´s hinzugeben. Und da mich keiner, auch der “alte Herr” nicht, anrief um mich mal auf Trab zu bringen, hat´s mich dann morgens um 06.00 Uhr am 10.11. kalt beim Austehen erwischt !
Nun stellen Sie sich mal vor Sie werden schon beim Wachwerden so vor solch weitreichende Tasachen gestellt. Und genau, mein erster Gedanke war, man möge es mir verzeihen, “Oh Sch…., das wird (West)Deutschlands Ruin,der kapitalistische Sieg des Sozialismus”.
Ich muss aber auch gestehen, dass mir im Laufe des Tages, nach fröhlich aufgeregten Telefonaten mit Familienmitgliedern und dem Bewußtsein, nun mit dem Moped den Onkel “drüben” besuchen zu können schon das Wasser in den Augen stand. Dieser Onkel war als Rentner nämlich viele viele Jahre zuvor mal in Wesel, ich war da wohl knapp 14 Jahre alt. Und im jugendlichen Überschwang hab ich damals, ich erinner mich immer noch genau, auf ein großes Moped gezeigt und verlauten lassen, dass ich, sobald ich denn könne Ihn mit so einem Geschoss besuchen würde. Und dieser Onkel, den ich in den folgenden Jahren sehr schätzen und lieben lernte, der erinnerte sich doch all die Jahre später noch daran.
Ich war mit meinen BMW´s oft, ganz oft drüben. Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte :-)
So, nach sechs Monaten, ca. 2500 km und einigen Euros ist mein Moped fertig umgebaut und fitgemacht.
Quasi von der “Ärtzeharley” zu einer Richtigen :-)
Dank der natürlich nicht uneigennützigen Hilfe von W & W in Gladbeck, BL Motorparts, Thunderbikes ( war halt so :-) ) und ein bischen Geschraube hab ich jetzt mit wenigen Mitteln den Umbau so, wie ich ihn mir vorgestellt habe.
Im einzelnen wurde nur verändert/erneuert:
Und hier die vorher/nachher Bilder:
Am Samstag hat der freundlich gesinnte Zeitgenosse (ich) sein Moped aus der Werkstatt seines Vertrauens abgeholt.
Für einen akzeptabelen Preis ist aber wirklich incl. neuer Weißwandreifen und Kupplungsumbau alles gemacht und erneuert worden was so im Laufe der Zeit mal gewechselt werden muss.
Nur – jetzt rapplet nix mehr, die Kiste schnurrt sozusagen, die zuvor eckig gefahrenen Reifen sind wieder rund und fallen fast in die Kurve und die Kupplung, welche vorher durch harte Handkräfte betätigt werden musste, kannst jetzt mit zwei Fingern ziehen.
Sch…, ich hab ein Mädchenmoped :-)
Ich bin letzthin auf eine Rechnung gestossen, die ich hier mal unkommentiert und wirklich ganz simpel weitergeben möchte:
Das Rettungspaket nur (!) der Freunde über den grossen Teich beträgt bzw. soll betragen 700 Milliarden US Dollar.
In Zahlen 700.000.000.000 !
Dafür das ein paar Schwachmaten Russisch Roulett an den Finanzmärkten gespielt haben um sich und Ihresgleichen die Taschen vollzumachen.
Die Weltbevölkerung umfasste zu Beginn des Jahres 2009 rund 6,75 Milliarden Menschen.
In Zahlen 6.750.000.000 !
Die zum Großteil in bitterer Armut leben.
Wenn wir jetzt mal 700 durch 6,75 teilen ….
(O.K., das ist eine reine Schwarz/Weiß Rechnung – aber sie regt doch extrem zum Nachdenken an)
Der Vortrag
Der “Everest” Vortrag war, wenn auch sehr speziell, fantastisch !
Und mit den Bildern/Dias war das ganze auch visuell ein Erfolg.
Jochen Hemmleb hat uns Zuhörer und Schauer dermassen in seinen Bann gezogen, dass man trotz des reichlich gefüllten Saales eine Stecknadel hätte …
Und irgendwie war ich dann die ganze Zeit fast mit oben, irgendwo zwischen 7000 und 8160 m NN, auf der Suche nach den beiden “alten englischen Toten” von 1924.
Nun hatte ich vor Jahren das Buch bereits gelesen und war mit der Materie ein wenig vertraut. Aber als der gute Mann dann die nächste Suchexpedition für nächstes Jahr ankündigte, mit dem Ziel eben auch Irvine und beider Kamera zu finden – da hätte ich am liebsten direkt “Hier, ich komm mit” gerufen :-)
Stellt euch vor, 3 Monate im Rongbuk Tal, wenn für mich auch nur als Küchenjunge im Basecamp :-), im Angesicht dieses herrlichen Berges, dabei sein wenn Geschichte evt. neu geschrieben wird. Welch Verlockung !
Denn wenn Sie die Kamera wirklich finden, und Sie wissen wo Sie Irvine finden könnten – so ungefähr jedenfalls, dann haben die Fachleute von Kodak schon signalisiert, kriegen sie die gut konservierten Aufnahmen auch heute noch entwickelt.
Und da meine romatische Ader mir eh sagt, das Mallory und Irvine breits 1924 oben waren, hab ich den Rest des Wochenendes halt öfter mal versonnen durch die Gegend geschaut und mir vorgestellt ….
Ich würde dann natürlich dank der Technik hier live berichten :-))
Nach den heute und auch aus den letzten Tagen erscheinenden Nachrichten aus China habe ich soeben, in Einklang mit den Volksvertretern mir in der großen Halle des Volkes in meinem stillen Kämmerlein im Namen des Volkes in meinem Namen beschlossen:
Ich unterwerfe mich meiner freiwilligen Zensur.
Der Fernseher bleibt ab dem 08.08.2008 aus !
Zumindest was die unfreien, dauerzensierten sogenannten “Olympischen Spiele” angeht.
Da les ich doch lieber im Internet Blogs und schimpfe laut und leise vor mich hin :-)
Ach so, erinnert sich noch jemand an Tibet ?
Wesel 18.15 / Dehli 22.45
and it works :-) …
Wie schön, mal wieder ein lang vertrautes Gesicht zu sehen !
… dass man Geld nicht essen kann.“
(aus der Prophezeiung des kanadischen Stammes der Cree)
… nur mal so, als Gedankengang zu den derzeitig allbeherrschenden Themen.
(und mitgenommen hat auch noch keiner was !)
Und ich hab mein Nokia wieder im Büro deponiert und werde mir ein anderes als Ersatzhandy beschaffen.
Nicht so ganz hart wie der Mensch, der seines gestern zertrümmert per Post zu Nokia schickte ;-)
Erkenntnisse zum neuen Jahr:
Es gibt Räume, zumindest öffentlich besuchte, die sind groß genug um sich aus dem Weg zu gehen. Ist zwar auch nicht jeder gegeben – aber was soll´s :-)
Es gibt Räume, die privaten, die sind eben nicht mehr groß genug – so ist das manchmal und kann auch fix auf gegenseitigkeit beruhen.
“Denn jeder trägt die Verantwortung für das was er sagt und tut bzw. nicht” …
Ab heute 10.20 Uhr wird Ruhe in einige Räume einkehren – ich hoffe es zumindest sehr !
Und manchmal kann u.a. ein Wetterumschwung einen in Räume führen, die nie groß genug sind – und schön ganz und gar nicht.
Mal schaun was in 2008 noch so passiert ….
——
Nachtrag: O.k., für dieses Jahr reicht es mir jetzt schon wieder ! Und das mit dem Jupiterjahr kann ich auch nicht mehr ganz glauben …
“Nur in der Wirklichkeit der Gegenwart kann man lieben, erwachen, Frieden und Verständnis finden und sich mit der Welt verbunden fühlen.”
(Jack Kornfield)
…und denk dran, wir Frauen haben immer recht !
Das musst du dir merken und dann geht’s dir besser !
(Ouelle: das schwarzhaarige Mädchen)
Hatte man seinerzeit unter der Regierung Schröder stets den Eindruck, die Gesamtpolitik derer die dort schalteten und (ver)walteten gehöre eher in die andere, die schwarze Ecke, Richtung CDU/CSU, so kann man heute verwundert feststellen das es sich derzeit wieder andersrum verhält.
Jetzt sind die Genossen zwar (noch) Teil der heutigen Regierung, trotzdem verspüre ich eine deutliche linke Bewegung auch oder gerade unter den Damen und Herren der christlich konservativen Regierungspartei.
Wie anders erklärt es sich sonst, das man sich so derart wie heute morgen im Radiointerview gegen den unsäglich Erpressungsversuch der privaten Postzustellerbranche stemmt und so glasklar dagegen, gegen die (vermeintliche) Wirtschaftsmacht (!), Stellung bezieht ?
Und das auch noch mit Worten um die Ausbeutung und den Niedergang des Wohlstandes der so niedergehaltenen und abgepressten Mitarbeiter solcher Unternehmungen.
Respekt !
Ja, so ist unsere Welt – eine stete Abfolge von Durchsetzung eigener Eitelkeiten und Machtspielchen.
So wie sich Herr Schell und Herr Mehdorn derzeit auf dem Rücken ihrer Kundschaft austoben, ist das als Anschauungsobjekt gut geeignet.
Besonders interessant allerdings wird es, wenn im verborgenen Rahmen, so ganz privat, so bei Nebenan und Mittendrin, derselbe Blödsinn stattfindet – diesmal auch auf Kindesrücken ausgetragen.
Denn wir haben ja Recht(e) !!
Dabei ist einfache Höflichkeit doch eigentlich gar kein Problem. Und es gibt immer mehrere Räume um sich aus dem Weg zu gehen ;-)
Ich schaff´s doch auch gelegentlich …

Wie vielleicht dem ein oder anderen bekannt ist, erstreckt sich mein allgemeines Geschichtsinteresse auch auf Ereignisse jüngeren Datums in unserer Region. Ganz speziell geht es mir dabei um den 2. Weltkrieg und die Überschreitung des Rheins hier bei uns in der Gegend um und bei Wesel.
Dazu waren in hohem Massen logistische Meisterleistungen seitens der Alliierten notwenig, die sich im Vorfeld eben leider auch in einer furchtbaren Bombardierung Wesels und der gesamten rechten Rheinseite erstreckte. Die Bilder vom zerstörten Wesel gingen damals um die Welt und jeder, der hier groß geworden ist, kennt sie.
(Mir ist sogar eine sehr gute Bleistiftzeichnung neueren Datums davon bekannt, die derzeit leider in irgend einem Keller gammelt.)
Im Zuge der familieneigenen Kontaktfreudigkeit hat mein “alter Herr” vor vielen Jahren selbige über den großen Teich geknüpft, indem er einen amerikanischen Lastenseglerpiloten am hiesigen Flugplatz ansprach. Reiner Zufall sicherlich, aber immerhin hat sich auch dort eine Freundschaft entwickelt, in derem Zuge sich auch weitreichendere Kontakte ergaben. Es gibt einen regen Austausch der alten Herrschaften und so findet auch auf kleiner privaten Ebene Aussöhnung und Freundschaft statt.
…
All the lonely people, where do they all come from
All the lonely people, where do they all belong …
(by The Beatles)
Letzte Kommentare