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	<title>Joerch, am Rande des Universums ... &#187; Nepal 2001 &#8211; 03/05</title>
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		<title>&#8220;F&#8221;-Tours proudly presents &#8211; Langtang Himal</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jan 2007 17:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nepal 2001 - 03/05]]></category>
		<category><![CDATA[Nepal]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[2005 &#8211; mit den &#8220;F´s&#8221; ins Langtang Himal die langgeplante Tour mit der 2001er Truppe, dem j&#252;ngeren Herrn E. und nat&#252;rlich dem Randhoj wird endlich wahr ! Auch hier steige ich wieder unter wiedrigsten Umst&#228;nden ins Flugzeug, um drei Wochen sp&#228;ter aber trotzdem reichlich entspannter wieder nach Hause zur&#252;ckzukehren. &#220;ber Wien wo wir den Herrn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<strong>2005 &#8211; mit den &#8220;F´s&#8221; ins Langtang Himal</strong></p>
<p>die langgeplante Tour mit der 2001er Truppe, dem j&#252;ngeren Herrn E. und nat&#252;rlich dem Randhoj wird endlich wahr !</p>
<p>Auch hier steige ich wieder unter wiedrigsten Umst&#228;nden ins Flugzeug, um drei Wochen sp&#228;ter aber trotzdem reichlich entspannter wieder nach Hause zur&#252;ckzukehren.</p>
<p>&#220;ber Wien wo wir den Herrn H. treffen geht es diesmal Nonstop nach Kathmandu, Ankunft dort des N&#228;chtens, mal was neues.</p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen k&#246;nnen wir dann den Randhoj begr&#252;ssen, welch ein gro&#223;es Gefreue allerseits. Es gibt eine kurze, h&#246;chst uneffektive Besprechung und die n&#228;chsten zwei Tage steht dann wieder Kathmandu auf dem Programm. Und es regnet in Str&#246;men &#8230;</p>
<p><span id="more-194"></span></p>
<p>Das tut es auch den darauf folgenden Tag als wir nach Dhunche fahren &#8211; als Entsch&#228;digung bekomme ich schon beim ersten Mittagessen Dhaal Bhat, abends dann nochmal ! Mjam mjam mjam &#8230;</p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen stelle ich fest, dass ich meine Kapuze zuhause gelassen habe, eine Folge hektischen und unmotivierten Packens. Daf&#252;r regnet es aber in Str&#246;men, dann muss eben mal eine Plastikt&#252;te herhalten.  Ab Mittag jedoch latschen wir schon kurzbehost durch´s Gestr&#252;pp, alles wird gut. In Syabru sind wir gegen 16.00 Uhr, kurze (sau)kalte Dusche, und dann hab ich klugerweise denn Mp3 Spieler mit.</p>
<p>In den n&#228;chsten Tagen geht es &#252;ber &#8220;Lama Hotel&#8221; und Langtang nach Kyangjin zum Tsergo Ri, 5033 m NN. Ringsum sind durch den heftigen Niederschlag der letzten Wochen die Berge vollkommen eingeschneit, tolle Aussichten f&#252;r den Laurebinapass.</p>
<p>Als erstes jedoch marschieren die anderen auf den Pushung Ri, 4270 m NN, ich komme auch irgendwie da hoch. Oben dann la&#223; ich die Foto´s einiger lieber Menschen im Schnee stecken, ein kurzes Gebet, ein fr&#246;hliches &#8220;Berg Heil&#8221; &#8211; und ich merke jetzt schon, dass das wohl mein h&#246;chster Berg dieses Jahr bleiben wird. Fit ist was anderes. Darum w&#228;hle ich den Tsergo Ri abends in der Besprechung auch f&#252;r mich ab, die Diskussion ob oder ob nicht der Versuch gewagt werden soll ist mords differenziert. Trotz der Bedenken von Randhoj, ich hatte den Schneefall bereits erw&#228;hnt, gibt es immer einige Zeitgenossen, die es a. immer mal probieren wollen oder b. nur H&#246;henmeter- und/oder Gipfelgeil sind. Wie dem auch sei, am n&#228;chsten Morgen marschierten alle dann auch viel zu sp&#228;t los und kamen nat&#252;rlich auch unverrichteter Dinge zur&#252;ck. Bei ca. 4500 m NN hat der Schnee sie dann doch gestoppt ! Die meisten trugen es mit Fassung und einem L&#228;cheln, eine Dauerquertreiberin aber nicht. Von díeser Dame, m&#246;ge sie mir bitte nicht mehr begegnen, wird sp&#228;ter noch zu berichten sein.</p>
<p>In den n&#228;chsten zwei Tagen geht es nach Syabru zur&#252;ck, zwischendurch schaffe ich es mitten in der Ein&#246;de Batterien f&#252;r meine Kamera zu bekommen ! Mann, hab ich diesmal sorgf&#228;ltig gepackt !</p>
<p>Von Syabru geht es ab jetzt zwei Tage nur noch hoch, aber son richtig hoch, nach Goisankund zu den gleichnamigen Seen. Die Aussicht zwischendurch ist fantastisch, die Lodges immer spartanischer und es wird k&#228;lter ! Bis nach Goisankund ist auch alles sch&#246;n, die Lodge dort oben ist aber sehr gew&#246;hnungsbed&#252;rftig. Nur aus Stein, die Schlafr&#228;ume in einem seperaten Raum, die Toiletten oder was man daf&#252;r h&#228;lt auch. Immer nur Minustemperaturen, der Anmarsch war rein schneetechnisch schon spannend (fand ich), und nachts haben wir in den Zimmer locker minus 5 °C !! Was mal als &#8220;alter Herren Trek&#8221; geplant war entpuppt sich als die h&#228;rteste Nummer f&#252;r mich und viele von uns ever. Und Randhoj wundert sich nur noch. &#8220;Ob wir uns das H&#246;henprofil den nicht angeschaut h&#228;tten ? Die Annapurnarunde w&#228;re doch ein Spaziergang dagegen.&#8221; Wie unangenehm &#8230;</p>
<p>Einen Tag bleiben wir zum Verschnaufen hier, habe wunderbare Foto´s von der verschneiten Landschaft gemacht.</p>
<p>Dann geht es &#252;ber den Laurebina La nach Gopthe. Hoch bis zum Pass ging noch gut, oben dann viele Foto´s, Gebetsfahnen aufh&#228;ngen, gro&#223;es Gefreue ! Runter dann Wolken, nasskalt, die Gruppe versprengt, ich selber platt &#8211; nee, reine Freude war das sicherlich nicht mehr. &#220;ber die Lodge in Gopthe mag ich lieber schweigen, der Ram, unser zweiter Guide, ist morgens schon vorangegangen, um Quartier zu machen und f&#252;r Ordnung (!) zu sorgen. Den Schlafplatz der F&#252;hrer und Tr&#228;ger l&#228;&#223;t Randhoj mich erst gar nicht besichtigen, oh Heiland !!</p>
<p>Am n&#228;chsten Tag &#228;ndern wir die Wegstrecke, es gibt sch&#246;nere Pfade und Orte. So gehen wir nur 3,5 Stunden zum Tharepani Pass, wo wir den Rest des Tages ausruhen.  Dann wird es tags darauf immer w&#228;rmer, es geht nur noch durch Wald und Feld,  alles gr&#252;n ! Traumhaft sch&#246;n. Die allgemeine Laune bessert sich zusehends und abends gibt es in Kutumsang f&#252;r alle nach 5 oder 6 Tagen wieder mal eine warme Dusche !</p>
<p>Aber, hier stossen wir dann auch auf Maoisten ! Einige ganz aufgeregte unter uns muss ich erstmal mit Randhoj beruhigen, die von jedem zu zahlende &#8220;Spende&#8221; von 800 NPR scheint bei einigen doch zum Politikum zu werden. I&#8230;.ten ! Na, und nach erfolgter Zahlung gibt es die &#252;bliche Quittung (damit nicht nochmals gespendet werden muss) und einen herzlichen H&#228;ndedruck mit dem Gruss &#8220;Lal Salam&#8221; f&#252;r jeden von uns. H&#246;chst bizarr ! Am n&#228;chsten Tage beim Abmarsch begegnen wir den Herrschaften nocheinmal, diesmal kehre ich den Spie&#223; um und jeder bekommt von mir den Gruss samt H&#228;ndedruck :-)</p>
<p>Morgen ist schon Abschiedsabend, der j&#252;ngere Herr E. und der Herr V.  d&#252;rfen die Abschlussrede halten, wir sammeln schon mal das Trinkgeld. Auch werden an bewu&#223;tem Abend noch Klamotten zusammengetragen, von allen. Nur eine Person schie&#223;t langsam quer. Das war aber schon die letzten Tage zu merken. Der Abend ist fr&#246;hlich und entspannt, wir singen und tanzen, es wird die rauschenste Party die ich hier je erlebt habe, f&#252;r fast alle &#8230;</p>
<p>Am Morgen darauf ist Zahltag. Nun geh&#246;rt es sich einfach, dass die Gruppe abgesehen vom Trinkgeld und der Klamottenverlosung die Zeche f&#252;r die Tr&#228;ger &#252;bernimmt. Das k&#246;nnten die sich n&#228;mlich auch gar nicht leisten. Bei der Everesttour ist es mir schon mal passiert, das ich die Zeche alleine getragen habe, der Rest konnte sich nicht einig werden ! Randhoj l&#228;&#223;t mich also wohlweislich wieder den Betrag ausrechenen und aufteilen, aber nur durch 12 statt 13 Personen. Besagt Dame hatte wieder zu nasen und meckern und weigerte sich Ihren Anteil mitzutragen ! Und das ist bei den dortigen Verh&#228;ltnissen h&#246;chst asozial ! Wir haben es l&#228;chelnd quittiert und zusammengelegt, aber den gesamten Rest der Reise hat keiner mehr ein Wort mit Ihr gewechselt.</p>
<p>Am n&#228;chsten Mittag in Kathmandu sind wir &#8220;F&#8221;´s bei Randhoj eingeladen, es wird ein vergn&#252;ter Nachmittag. Immer wieder schaut mal ein Bekannter herein, viele davon kennen wir bereits.</p>
<p>Am Abend im Hotel treffe ich die Frau N. ! Ebenfalls aus Wesel ! Ich wu&#223;te zwar um ihre Nepalambitionen, den Termin aber nicht. W&#228;hrend ich also so beim Abendessen sitze, schaue ich von hinten auf diesen blonden Schopf, runzle die Stirn, grinse mir fett einen und denk mir so &#8220;den kennste aber&#8221;, den Schopf. Nee war das nett ! Gro&#223;e &#220;berraschung, ein sch&#246;nes Wiedersehen ! Manchmal muss es eben Kathmandu sein, um Menschen aus der Heimat wieder mal zu treffen.</p>
<p>Den letzten Tag verbringe ich in Bodnath, wo sonst. Abends das traditionelle gemeinsame Abschiedsessen, Randhoj begl&#252;ckt uns mit der Anwesenheit von Frau und Tochter. Beide im Sari, umwerfend &#8230;</p>
<p>Dann geht es ab nach Hause, ein kurzer Abschied nur, mehr mag ich nie &#8211; und fast schon die Gewissheit &#8230;</p>
<p>&#8230; bis n&#228;chste Jahr !!</p>
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		<title>Annapurna Runde</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jan 2007 20:46:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nepal 2001 - 03/05]]></category>
		<category><![CDATA[Nepal]]></category>

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		<description><![CDATA[2002 &#8211; die klassische Umrundung &#252;ber den Thorong La (5416 m NN) (&#8230; also, eine Reisebericht nach gut viereinhalb Jahren zu schreiben gestaltet sich f&#252;r gew&#246;hnlich schwierig, aber da das Programm sich hier niemals &#228;ndert, kann ich anhand der DAV Beschreibung und auch meiner Foto´s nochmals tief in meinen Hirnwindungen nachforschen und auch finden !) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<strong>2002 &#8211; die klassische Umrundung &#252;ber den Thorong La (5416 m NN)</strong></p>
<p>(&#8230; also, eine Reisebericht nach gut viereinhalb Jahren zu schreiben gestaltet sich f&#252;r gew&#246;hnlich schwierig, aber da das Programm sich hier niemals &#228;ndert, kann ich anhand der DAV Beschreibung und auch meiner Foto´s nochmals tief in meinen Hirnwindungen nachforschen und auch finden !)</p>
<p>Ich hatte schon im &#8220;Kali Gandaki&#8221; Bericht erw&#228;hnt, dass als n&#228;chstes die gesamte Umrundung in mein Blickfeld gerutscht war. Und da ich bei der ersten Tour auch die Frau B. kennenlernte, die ebenfalls vollkommen begeistert mit dem selben Vorhaben spielte, war es ebenso vollkommen klar, das wir beide Anfang 2002 nach Berchtesgaden zum Trekkertreffen reisten, um dort vor Ort diesen Trek zu buchen. Ich darf in diesem Zusammenhang noch die Flasche Sekt erw&#228;hnen, die wir beide nachher am K&#246;nigssee bei Minustemperaturen auch wieder vollkommen gl&#252;ckselig lehrten.</p>
<p>Dann noch flugs flugs auf den Randhoj als F&#252;hrer hingewiesen, den jungen Herrn R. mit ins Boot genommen,  und es konnte im Oktober losgehen (und die Zeit verging dann doch so schnell bis dahin).</p>
<p><span id="more-186"></span></p>
<p>In Kathmandu angekommen begr&#252;ssen wir kurz den Randhoj und dann ab auf die Strasse !</p>
<p>Was mir ein Jahr zuvor noch Sorgen gemacht hatte, entpuppte sich nun als Kinderspiel. Ich wei&#223; noch wie wir drei trotz 22 Stunden Anreise gl&#252;cklich und zufrieden in Patan sassen, Tee schl&#252;rften, auf den Durbar Square schauten und Buddha und sonst alle G&#246;tter einen guten Mann sein liessen&#8230;<br />
Einen Tag noch in Thamel (downtown Kathmandu) und dann geht es wieder per Bus los, diesmal nach Bensisahar in gut 7 Stunden f&#252;r ca. 200 km &#8230;</p>
<p>Diesmal war das aber alles nicht ganz so lustig. Im Fr&#252;hjahr hatte es in Bensisahar eine wilde Schiesserei zwische Mao´s und Regierungstruppen gegeben, die allgemeine Stimmung war immer noch recht angespannt. Davon bekam aber nur mit, wer um die Verh&#228;ltnisse wu&#223;te. Sp&#228;ter dann auf dem Trek allerdings, mu&#223;te es jedem auffallen, wir haben soviele Soldaten und Maschinengewehrnester gesehen, wie davor oder danach nie wieder. Und die Telefonleitungen in der Kali Gandaki (durch die wir auf dem R&#252;ckweg ja wieder kamen) waren alle gesprengt &#8230;</p>
<p>Ab Bensisahar gehen wir dann &#252;ber eine recht (vollkommen) unstabile H&#228;ngebr&#252;cke am n&#228;chsten Morgen durch subtropische Vegetation los.</p>
<p>Es ist warm, trocken und mein Herz f&#228;ngt so richtig an zu jubeln. Es gibt nichts entspannteres als durch Nepal´s Landschaften zu ziehen, egal wie anstrengend es auch sein mag. &#220;berall h&#246;rt man ein freundliches &#8220;Namaste&#8221; im vorbeigehen, die H&#228;nde vor die Brust gelegt, viele Menschen (auch unser Trupp) singen ihr fr&#246;hliches &#8220;Resham Piriri&#8221; &#8230;</p>
<p>Tags darauf, auf dem Weg nach Jagat wird es dann schon spannender. Erst m&#252;ssen wir &#252;ber einen etwas reissenden Bach mittels eines glitschigen Baumstammes balancieren. Und belohnt werden wir dann durch den unmittelbaren Anblick eines der 14 Achttausender, dem Mansalu. Umwerfend !</p>
<p>Mit diesem im R&#252;cken, steigen wir in den n&#228;chsten Tagen &#252;ber Dharapani und Chame nach Pisang hoch (3185 m NN).  Pisang ist mir gut in Erinnerung geblieben. Wegen dem Pisang Peak, einem wahrhaft sch&#246;nen 6000 er &#8211; und wegen dem Mahnmal unweit der Lodge. Denn an eben diesem wundersch&#246;nen Berg verungl&#252;ckten in den 80ern ein kompletter DAV Trupp mit 14 Bergsteigern und F&#252;hrern. Ihnen zum Gedenken steht das Mahnmal dort, eines von mehreren die wir im Laufe der Tour und ich auch im Laufe der n&#228;chsten Jahre sehen. Und immer wieder ersch&#252;tternd und sehr nachdenklich stimmend.<br />
Vielleicht darf ich hier den Ereignissen insofern vorgreifen, als dass ich ein Jahr sp&#228;ter auf dem Everest Trek in einem ganzen Feld von Erinnerungsch&#246;rten stehe, und pl&#246;tzlich und unerwartet auch vor dem von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Scott_Fischer" target="_blank">Scott Fischer</a> &#8230;</p>
<p>Zur&#252;ck zur Annapurnarunde.</p>
<p>Tags darauf geht es hoch nach Braga, immer im Blick von Annapuna II bis IV, Chulu- und Tilichio Peak, wo wir zum Akklimatisieren zwei Tage bleiben. Den n&#228;chsten nutzen wir dann um zu einem Kloster in 4700 m NN aufzusteigen. Die Foto´s sind gigantisch geworden. Oben bekommen wir von einem uralten Lama, der war so ca. 80 Jahre alt, eine Tasse Tee, &#8220;d&#252;rfen&#8221; ranzigen Buttertee kosten (brrrr &#8230;) und kriegen zum Abschied mit dem Mantra &#8220;Om mani padme hum&#8221; bei aufgelegter Hand ein rotes Band als Talisman geschenkt. (Jahre sp&#228;ter, genau drei, besorgt Randhoj mir von eben diesem Lama einige neue, die alten waren verschenkt oder verschlissen).</p>
<p>Dann geht es &#252;ber Manang zur Hochalm Yakharka hoch. Irgendwann zwischendurch komm ich auf die grandiose Idee mir doch mal eine warme Fleecem&#252;tze zu besorgen, selbst hier oben kein Problem. Die hat mir auch in den darauffolgenden Jahren gute Dienste geleistet. Und war auch verd&#8230;. n&#246;tig, es wurde immer k&#228;lter, ziemlich unangenehm teilweise. Der junge Herr R. wurde zwischendurch mal kurzfristig krank, wir haben Ihn dann mit M&#252;tzen, Decken und einigen Tabletten &#252;ber Nacht reichlich zum transpirieren gebracht &#8211; tags darauf riss er wieder seine Spr&#252;che.</p>
<p>Im Angesicht des Gangapurna´s (7454 m NN) und der Chulu East u. West geht es nun die letzte Etappe vor dem Pass hoch nach Thorong Pedi (4500 m NN) von wo aus wir alle am n&#228;chsten Morgen gegen 03.00 Uhr hoch zum Pass, 5416 m NN,  aufbrechen.</p>
<p>Der Aufstieg war traumhaft sch&#246;n und anstrengend. Nie werde ich vergessen, wie wir uns bisweilen umdrehten, den Himmel voller Sterne, kaum Mond und doch so hell, das jeder Eisspalt der umliegenden Berge genau zu erkennen war. Auch wenn ich ganz hinten an gehe, die letzten Meter gehen wir drei zusammen, Arm in Arm, die beiden haben auf mich gewartet. Oben angekommen die &#252;blichen Gl&#252;ckw&#252;nsche, dann stehle ich mich zur Seite, ein Blick runter in die Kali Gandaki und weine ich vor Gl&#252;ck und Ersch&#246;pfung wie ein Schlosshund &#8230;</p>
<p>Unsere Tr&#228;ger bekommen anschlie&#223;end erstmal eine Runde Tee von mir, hier oben gibt es so eine Art Noth&#252;tte die auch bewirtschaftet wird. Flugs noch die Gipfelfoto´s (besonders witzig und gut gelungen), auch unsere Gebetsfahnen werden aufgeh&#228;ngt &#8211; Dank an euch alle G&#246;tter f&#252;r den unbeschadeten Aufstieg ! Dann geht es 1700 m bergab, runter nach Mukthinat, wo ich im letzten Jahr vor dem Pass stand und beschloss &#8220;der wird das n&#228;chste Ziel auf dem Weg zum Everest&#8221;.</p>
<p>In Mukthinat haben wir alle den Wunsch unseren Daheimgebliebenen von unsere gl&#252;cklichen &#220;berquerung mitzuteilen; unm&#246;glich, die Mao´s haben entlang der Kali Gandaki wie bereits erw&#228;hnt ganze Arbeit geleistet.</p>
<p>Tags daruf geht es nach Kagbeni, alles bereits vertraute Terrain. Randhoj l&#228;&#223;t die Frau B., mich und auch den jungen Herrn R. dann &#8220;frei&#8221; laufen. Wir bekommen bei den abendlichen &#8220;Inpormations por tomorrow&#8221; (Nepali k&#246;nnen kein F sprechen) nur noch die Lodge und den Ort des n&#228;chsten Tages genannt, fertig. Man kann sich aber auch nicht so wirklich dort verlaufen.</p>
<p>Uns so langsam n&#228;heren wir uns durch die Kali Gandaki dem n&#228;chsten absoluten H&#246;hepunkt der Tour. Waren im Verlaufe des Anmarsches auf den Pass alle Gedanken auf diesen gerichtet und die Frage nach dem danach gro&#223;, so verwies ich immer auf den Poon Hill. Und dahin waren wir nun unterwegs.</p>
<p>&#220;ber Marpha, Kalopnai und Tatopani geht es hoch nach Gorepani. Beim Weg nach oben liefert mir der junge Herr R. voller &#220;bermut ein Rennen. Nicht schlecht drauf, macht der junge Springinsfeld aber den fatalen Fehler viele Meter hochrennen zu wollen.<br />
Und das mir !<br />
Die St&#246;cke raus, die Schrittschlagzahl erh&#246;ht &#8211; und nach einigen hundert Meter gibt er dann doch auf, ich hab ihn eingeholt &#8230; in dieser H&#246;he (knapp 3000 m NN) rennt man eben nicht mehr &#8230;<br />
.<br />
Am n&#228;chsten Morgen in tiefer Finsternis wieder um 05.00 Uhr auf dem Weg hoch zum Gipfel (3600 m NN). Ich wei&#223; ja nun schon aus dem letzten Jahr was auf mich zukommt, trotzdem steh ich so unter Strom, das ich dem Teeverk&#228;ufer oben statt 100 NPR incl. Tip einen 500er Schein in die Hand dr&#252;cke, das f&#228;llt mir erst unten wieder auf. Der wird sich aber gefreut haben.</p>
<p>Und dann geht die Sonne auf !!</p>
<p>Unbeschreibliche Sch&#246;nheit ringsum, nicht zu beschreiben &#8230;</p>
<p>Sp&#228;ter, nach dem wir staunend, schweigend, and&#228;chtig und auch dem&#252;tig ob des Anblickes dort oben stehen, merken auch unsere Gipfelst&#252;rmer, dass es noch was anderes als nur H&#246;henmeter gibt.</p>
<p>Dann wieder herunter, fr&#252;hst&#252;cken und immer noch ganz leise auf zum Abmarsch, runter Richtung Tirkedunga.</p>
<p>Hier gibt es am Abend ein rauschendes Abschiedsfest von unseren Tr&#228;gern, ich hab die Ehre einige Worte zu sagen, Randhoj &#252;bersetzt. Das &#8220;Dankesch&#246;n&#8221; auf Nepali beherrsche ich aber und so kann ich jedem einzelnen mit diesen Worten die Hand sch&#252;tteln.</p>
<p>In diesem Zusammenhang kann man sich ja bitte mal vorstellen, was diese an Statur deutlich kleineren M&#228;nner mit unserem Gep&#228;ck (ca. 35 kg/Tr&#228;ger) bergauf und bergab, immer voran, so leisten. Ich w&#252;rde nach sp&#228;testens drei Stunden elendig zusammenklappen &#8230;</p>
<p>Dann geht es &#252;ber Pokhara wieder nach Kathmandu, dort haben wir noch zwei Tage Zeit, die nur noch in der Stadt genutzt werden. Wenn ich mit 15 kg Gesamtgewicht nach Nepal reise, so komme ich doch meist mit &#252;ber 20 kg wieder zur&#252;ck !</p>
<p>Das Abschiednehmen von Randhoj f&#228;llt jetzt extrem schwer, wir hatten doch einige Zeit miteinander verbracht, der Freund bleibt nun dort, 6700 km entfernt &#8211; aber n&#228;chstes Jahr dann &#8230;</p>
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		<title>Everest Trek &#8211; auf den Spuren von Tenzing Norgay Sherpa und Edmund Hillary</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jan 2007 18:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nepal 2001 - 03/05]]></category>
		<category><![CDATA[Nepal]]></category>

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		<description><![CDATA[2003 - vorbei an unz&#228;hligen Manimauern und ber&#252;hmten Kl&#246;stern im Sagarmatha Nationalpark/Khumbu, hinauf zum Sitz der G&#246;tter Mt. Everest (Sagarmatha auf Nepali und Chomolungma in Tibetisch), Ziel meiner Tr&#228;ume. Jedoch reichte es mir, in &#8220;nur&#8221; 5.600 m H&#246;he davor zu stehen. &#220;ber Kathmandu geht es diesmal per Flugzeug mit einer Gruppe von 12 Mitreisenden in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<strong>2003</strong> <strong>- vorbei an unz&#228;hligen Manimauern und ber&#252;hmten Kl&#246;stern im Sagarmatha Nationalpark/Khumbu, hinauf zum Sitz der G&#246;tter</strong></p>
<p>Mt. Everest (Sagarmatha auf Nepali und Chomolungma in Tibetisch), Ziel meiner Tr&#228;ume. Jedoch reichte es mir, in &#8220;nur&#8221; 5.600 m H&#246;he davor zu stehen.</p>
<p>&#220;ber Kathmandu geht es diesmal per Flugzeug mit einer Gruppe von 12 Mitreisenden in einem atemberaubendem Flug hinauf nach Lukla, ca. 2.500 m hoch am Rande des Sagarmatha &#8211; Nationalparks. Noch aufregender als der Flug ist allerdings die Landung, die gegen ein Bergmassiv erfolgt, ohne die M&#246;glichkeit des Durchstartens. Also entweder sitzt der Anflug&#8230;&#8230;</p>
<p><span id="more-184"></span></p>
<p>Dort ausgestiegen wird die Tr&#228;germannschaft von unserem F&#252;hrer Ranadhoj ausgesucht und dann geht es los. Kurz hinter Lukla kommt dann der erste Blick auf einen der &#8220;gro&#223;en&#8221;, den Tramserku. Die erste Nacht verbringen wir in einer Lodge in Monjo. Am n&#228;chsten Tage passieren wir das Tor zum Nationalpark und stehen dann vor der ber&#252;hmten &#8220;Hillarybridge&#8221;, einer eine Schlucht &#252;berspannenden H&#228;ngebr&#252;cke. Danach geht es dann ca. 3 Std. nur bergauf nach Namche Bazar. Und zwischendurch der erste Blick auf den Mt. Everest. Ein eigenartiges Gef&#252;hl beschleicht mich. Nach langer Zeit nur noch einige Tagesm&#228;rsche vom Ziel entfernt, die erste G&#228;nsehaut (von vielen) macht sich bemerkbar.</p>
<p>In Namche bleiben wir einen Tag zur Akklimatisation, bevor wir Richtung Thame &#252;ber einen alten Handelsweg aufsteigen. Dort besuchen wir das Kloster Thame um am n&#228;chsten Tage &#252;ber Khumjung nach Sanasa zu wandern. In Khumjung steht &#252;brigens das Hillary Hospital, eines von vielen Dingen, die Edmund Hillary f&#252;r die Khumbu Region getan hat.</p>
<p>Dann geht es zum weltber&#252;hmten Kloster Tengpoche, fast unterhalb der Ama Dablam.<br />
Langsam ger&#228;t das Trekking zu einer Abfolge von Erstaunen und Erfurcht.<br />
Im Kloster Tengpoche d&#252;rfen wir an einer Puja teilnehmen und werden von einem der Lamas (buddhistischer Priester) gesegnet.<br />
Draussen erwartet uns wieder der Anblick der Ama Dablam, sicher einer der sch&#246;nsten Berge dieses Planeten.</p>
<p>Von hier aus f&#252;hrt uns der Weg &#252;ber die kleine Pangpoche Gompa (Gompa = Kloster) Richtung Chukhung, wo wir zwei Tage sp&#228;ter auf den Chukhung Ri,5546 m NN, steigen. Hier komme ich das erste Mal an meine Grenze und muss an diesem Tage bei ca. 5200 m NN passen. Ich drehe alleine um, kann dabei aber auf dem R&#252;ckweg in Ruhe den Ausblick auf die gewaltige Lhotsewand geniessen.</p>
<p>Nun folgt der Restweg Richtung Everest. Immer im Blick auf Ama Dablam, Lothse und Nuptse geht es zwei Tage lang in Richtung Gorak Shep, von wo aus wir dann auf den Kala Pattar 5545 m NN und ins Everest Basecamp wollen. Hier haben wir auch unsere h&#246;chste Schlafh&#246;he mit 5200 m NN.</p>
<p>Wobei von Schlaf nicht viel die Rede sein kann.</p>
<p>Daf&#252;r bin ich jetzt viel zu nerv&#246;s und auch langsam ein wenig ausgelaugt. Die H&#246;he, der t&#228;gliche Marsch und die Spannung zerren an mir und ich warte quasi nur noch auf den Marsch hinauf zur Spitze des Kala Pattar.<br />
Das ist mein eigentliches Hauptziel. Darauf habe ich gewartet und am Nachmittag nach unserer Ankunft ist es dann soweit.<br />
Wie ich im einzelnen dort hochgekommen bin, vermag ich heute nicht mehr genau zu sagen. Ich wei&#223; nur noch das ich fix und fertig war, k&#246;rperlich und emotional.<br />
Ich war angekommen und stand in knapp 5600 m H&#246;he ca. 9 km vor der Westwand des Mt. Everest.<br />
Mein Blick geht auf die Erstbesteigungsroute von Tenzing Norgay Sherpa und Edmund Hillary und schweift im Rund &#252;ber Lothse, Nupste auf den Khumbugletscher bis ins Basecamp und an den Rand des Khumbu Eisfalls.<br />
Unbeschreiblich sch&#246;n!</p>
<p>Der Abstieg hat dann auch irgendwie geklappt und am n&#228;chsten Tag mu&#223;te ich den Weg in Everest Basecamp bei der H&#228;lfte abbrechen. Das war aber keinesfalls mehr schlimm. Denn dort komm ich gewi&#223; auch nochmal hin.</p>
<p>Der Rest ist nicht mehr so spektakul&#228;r. &#220;ber Pangpoche, Namche und Monjo geht es wieder zur&#252;ck nach Lukla, von wo aus wir wieder zur&#252;ck nach Kathmandu fliegen.</p>
<p>Nach dem Trek habe ich noch eine Woche in Kathmandu verbracht. Unserer F&#252;hrer ist mir &#252;ber die letzten Jahre ein Freund geworden, mit ihm habe ich dann noch Ecken von Kathmandu gesehen, wo eigentlich so schnell kein Tourist hinkommt. Das kann aber eine andere Geschichte werden.</p>
<p>Dieser Trek fand im Jahr 2003 statt, im Jahr 2004 war Angor Wat dran, und in 2005 ging es wieder nach Nepal ins Langtang Himal. Wieder mit Ranadhoj und vielleicht wird wieder ein Bericht daraus.</p>
<p>Nepal macht s&#252;chtig und mich hat es erwischt :-)</p>
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		<title>Kali Gandaki &#8211; zwischen Dhaulagiri und Nilgiri</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jan 2007 17:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nepal 2001 - 03/05]]></category>
		<category><![CDATA[Nepal]]></category>

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		<description><![CDATA[2001 &#8211; durch die tiefste Schlucht der Erde hoch zum Pilgerort Mukthinat. Der Anfang einer Leidenschaft f&#252;r Nepal beginnt im Grunde genommen mit einem h&#246;chst klammen Gef&#252;hl. Bis dato war ich noch nicht aus Europa hinaus gekommen und hinausgezogen hatte mich auch nichts. Und dann mu&#223;te es aber gleich ins Himalaya gehen :-) Nach 13 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<strong>2001 &#8211; durch die tiefste Schlucht der Erde hoch zum Pilgerort Mukthinat.</strong></p>
<p>Der Anfang einer Leidenschaft f&#252;r Nepal beginnt im Grunde genommen mit einem h&#246;chst klammen Gef&#252;hl. Bis dato war ich noch nicht aus Europa hinaus gekommen und hinausgezogen hatte mich auch nichts.</p>
<p>Und dann mu&#223;te es aber gleich ins Himalaya gehen :-)</p>
<p>Nach 13 1/2 Stunden Flug komm ich in Asien an !</p>
<p>Ein Kulturschock sondergleichen !!</p>
<p><span id="more-183"></span></p>
<p>Mein Zimmergenosse hat das schon l&#228;ngst hinter sich und nimmt mich vertrauensvoll mit nach Kathmandu rein. 5 km laufe ich mit, dann reicht es. Ich dreh um und geh alleine (wie mutig) zur&#252;ck zum Hotel, wo die Reisegruppe untergebracht ist. Mit mir waren ein Freund und einer meiner Cousins gekommen, ich war also nicht so ganz alleine, 6700 km von Zuhause entfernt.</p>
<p>So habe ich mich beim ersten Male in Kathmandu gef&#252;hlt, heute bekomme ich von dieser Stadt und diesem Land nicht mehr genug!</p>
<p>Nach zwei Tagen eingew&#246;hnen werden wir von unserem F&#252;hrer Ranadhoj samt seiner Gattin Sarita abgeholt, ab in den Bus und dann 7 Stunden &#220;berlandfahrt &#8211; f&#252;r ca. 210 km &#8211; nach Pokhara, Richtung Annapurnamassiv. Dort geht es nach einer Nacht los. Mit dem Kleinbus (18 Pl&#228;tze / 36 Personen) zum Ausgangsort unseres Trekkings und sofort den Rucksack auf und los. Der Tag sollte aus 500 Stufen Aufstieg bestehen, es waren eher gef&#252;hlte 2500. So ging es jetzt 3 Tage lang hoch und runter, von 1100 m NN auf 3130 m NN auf 1200 m NN wieder runter bis nach Tatopani, Eingangsort in die Kali Gandaki.</p>
<p>Nun muss man sich diese Schlucht keinesfalls eng vorstellen, vielmehr gleicht sie einem &#252;berbreiten Flussbett was kaum Wasser f&#252;hrt und daher zu dieser Zeit (Oktober) begehbar ist. Und die tiefste ist sie weil sich rechts von ihr der Dhaulagiri mit 8167 m NN und links der Nilgiri mit 7061 m NN erhebt. Von den anderen &#8220;H&#252;geln&#8221; mal ganz abgesehen. Die kleinen unbenannten Gipfel werden dort tats&#228;chlich als &#8220;just Hills&#8221; bezeichnet !</p>
<p>In den n&#228;chsten 4 Tagen wandern wir &#252;ber Ghasa, Tukche und Jomosom nach Kagbeni. Hier ist das Tor zum K&#246;nigreich Lo Mustang. Und hier geht es tagsdrauf 1000 m bergauf zu den Tempeln von Muktinath.<br />
Dieser Tempelbezirk liegt direkt unterhalb des Thorongpasses, der sofort mein erkl&#228;rtes Ziel f&#252;r das Jahr darauf wurde.<br />
Nach einem Tag der Besichtigung der 108 Wasserspeier und verschiedenen Tempel (dazu gibt es einen prima Film von Dieter Glogowski der &#8220;Nepal&#8221; hei&#223;t) incl. dem Wunderfeuer im Jwala Mai Tempel (dort entz&#252;ndet sich Erdgas bei der Ber&#252;hrung mit Luft) steigen wir ab und laufen direkt durch bis nach Marpha.<br />
&#220;ber Kalopani mit Aussicht auf das Annapurnamassiv und Tatopani geht es in 2 Tagen bis nach Chitre. Von dort aus nochmal ein heftiger Vormittag hoch nach Ghorepani.Am Nachmittag steigen wir drei die paar Meter zum Gurungpass hoch und machen teilweise phantastische Aufnahmen vom Dhaulagiri, Annapurna und meinem erkl&#228;rten Lieblingsberg, dem 6993 m hohen Machapuchare.</p>
<p>Wenn man so alleine dort oben sitzt und ins Rund schaut, dann ergreift einen ein eigenartiges Gef&#252;hl der Schw&#228;che und Demut. Selbst wer bis dahin nie ans Beten denkt, sp&#228;testens dann h&#228;lt man Zwiesprache, mit sich und seinem Glauben.</p>
<p>Der n&#228;chste &#8220;Wahnsinn&#8221; folgt dann am darauf folgenden Morgen. Um 5 Uhr steigen wir hoch auf den Poon Hill (3194 m NN) um dort das Schauspiel eines Sonnenaufgangs im Himalaya zu beobachten. Ich kann es hier nicht beschreiben, trotz dessen, dass ich es nun bereits zweimal erleben durfte, es haut einen komplett um !!<br />
Nach dem Fr&#252;hst&#252;ck ging es dann in 2 Tagen zur&#252;ck &#252;ber ca. 2000 Treppen runter nach Pokhara. Einen weiteren Tag sp&#228;ter fuhren wir mit dem Bus wieder nach Kathmandu.</p>
<p>Auch hier verlasse ich das Hotel kaum, aber nun zus&#228;tzlich weil ich so &#8220;platt&#8221; von all den Eindr&#252;cken bin, das ich viel Ruhe brauche.</p>
<p>Mit Ranadhoj tausche ich E-mail und Postadressen aus, bevor wir zur&#252;ckfliegen. Es ist eine Freundschaft daraus entstanden die immer noch anh&#228;lt und stetig belebt wird.</p>
<p>Ich habe Wochen gebraucht, um all die Erlebnisse langsam zu<br />
verarbeiten die ich von dort mitbrachte. Und es erfa&#223;t mich immer wieder eine gro&#223;e Sehnsucht nach Nepal, nach den Bergen, den Menschen und auch nach dem spirituellen Leben welches sich dort im Alltag wiederspiegelt.</p>
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