Geräuschpegel

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Und das vom ersten Moment an :-)

Nix wars mit einem ruhigen Konzertanfang, beschaulich mit Akustikgitarre und Mundharmonika.

Mit krächzenden und hämmerden Gitarren und in Folge gespieltem “Breaking Down” und “Out of the Blue” eröffnete der beste der schlechten Sänger gestern abend sein Konzert in Oberhausen. Und danach kam (fast) alles was an Liedern Rang und Namen hatte.

“All along the Watchtower”, “Dirty Old Man”, “The Needle & the Damage Done”, “Heart of Gold” usw.usw.

Hach war es schön. Und genial. Und schräg.

Nur eben “Like a Hurricane” kam gar nicht :-(

Wofür ich gar kein Verständnis habe !

Wenn so viele auch ältere Menschen kommen, und ich gehörte noch zum “jüngeren” Durchschnitt, verdammt viel Geld ausgeben um die “alten” Helden zu sehen und zu hören, dann wollen sie auch eins – die alten Hits hören !
Und nicht wie einst Page/Plant es brachten ohne “Stairway to Heaven” nach Hause gehen, oder Barclay James Harvest, die gar nichts altes spielten (!) oder oder …

Kann sich jemand z.B. Deep Purple ohne “Smoke on the Water” vorstellen ?? (Haben die auch noch nie gebracht)

Na ja, es war der einzige Wehmutstropfen gestern abend Herr Young – aber ein großer !!

… weil ich ja immer noch mit den alten Legenden lebe ;-)

Thank you

“You didn´t have to love me like you did, but you did, but you did and i thank you …”

Wer erinnert sich den heute noch an dieses erste große Konzert Deutschland von ZZ Top ?

Damals im Rockpalast zu nächtlicher Stunde im Jahre 1980, wo bei komplett abgedunkelter Halle urplötzlich vier Beine in die Flammen die das Schlagzeugpodium “einhüllten” traten und mit einem riesen Gewummer diesen Opener spielten ?

I thank you so very much :-)

Und jetzt dreht sich “Deguello” hier. Gekauft unmittelbar nach dem Konzert als sie hier zu haben war. So schnell konnte der Plattenhänder meines Vertrauens (ist er auch heute noch) die Scheibe gar nicht ranschaffen wie ich und viele andere sie haben wollten :-)

Und später noch ein paar “schwarze” von dieser Band.

Ich hab sie dann mehrmals live gesehen – aber die Konzerte wurden von Mal zu Mal übler, hingerotzter.

Nur die alten Platten sprechen heute noch ihre eigene Sprache …

Oh ja, und weiter geht es solange meine Zeit und Begeisterung noch anhält :-)

Supertramp´s “Live in Paris” dreht sich gerade auf dem Teller.

Und weil´s für mich eindeutig das schönste und bewegenste Stück ist, nun zum zigsten Male “Fools Overture” in dieser einmaligen Liveversion.

Das ist die, wo im Hintergrund die Strassengeräusche ertönen nachdem dieser Klaviervorspann endet, das Hupen, die Glocken und die Stimmen langsam in den Hintergrund verschwinden, eine dunkle Stimme von “you never surrender” spricht und dann das Keyboard das Stakkato in einmaliger Harmonie mit dem Becken und der Bassdrum inthroniert – und wo sich zur Liedmitte alles perfekt zu wiederholen scheint.

Mir läuft es kalt und heiss den Rücken runter …

Upps, meinen Nachbarn gerade auch :-)

Wenn gar nichts vorwärts geht, das Leben einem langen ruhigem Fluss gleicht und für die nächsten Aktionen noch mindestens einen Monat ins Land geht, kann man/ich ;-) sich auch mal wieder um andere Dinge kümmern.

Neben der Lauferei.

Und so hab ich mich auf meine Anlage gestürzt um nach (fast) vollendetem Umbau nun wieder auch meine wunderbaren alten Langspielplatten zu geniessen.

Wie Langspielplatten ? Die wurden auch mal LP´s genannt ! Ihr wißt doch wohl noch, dass waren dieses schwarzen Dinger aus Vinyl. Die hatten ganz  viele optisch empfundene Rillen, knackten nach häufigem Genuss und Partygebrauch ganz furchterbar, waren/sind so ca. 8 – 10 Lieder drauf, nach der Hälfte muss man aufstehen und die Dinger umdrehen und … irgendwie sind die viel schöner als CD´s oder MP3´s. Klingen auch besser, wärmer. Find ich …

Und jetzt gerade liegt hier “The Song ramains the same” von Led Zeppelin auf dem Plattenteller. Da wo Jimmy Page bei “Dazed and Confused” Gitarre mit dem Geigenbogen spielt. Wo man die ganze wunderbare Doppel-Lp lang das Gefühl hat, die Jungs waren bei diesem Concert dauerstoned :-) Aber die Musik, diese Musik ….

Seufz !

Des Laufens mal ein wenig überdrüssig, hab ich mich nun vorerst einer neuen Beschäftigung zugewandt.

Ich sichere meine Cd´s in iTunes.

Meine Platten kommen anschließend. Nächsten Winter ? Denn das Projekt ist, wie Eingeweihte wissen, etwas umfangreicher.

Und neben dem Cd sichern, Cover suchen und all dem ganzen Zeug kommen einige wunderbare Nebeneffekte zutage.

Ich mach den iTunes Store reich weil da noch jede Menge “upzudaten” ist, gestern war es “The Lamb lies down on Broadway” von Genesis.

Und ich höre wieder Musik, von der ich nur noch eine dunkle Ahnng hatte, dass ich sie mein Eigen nenne.

Gerade dröhnt im Hintergrund “Script for a Jester´s Tear” von Marillion. Ich schwebe, kenn ich doch plötzlich die Tonfolgen wieder alle, die Texte kommen wieder ins Gedächtnis, wild Luftgitarre spielend und krächzend tobe ich hier so vor mich hin …

Das schwarzhaarige Mädchen hat grad Reißaus genommen :-) !

Alright


Reamonn on Stage, originally uploaded by joerg.liebe.

Yeah, it was alright :-)

Das schwarzhaarige Mädchen und ich waren soeben beim WDR 200 Event in Oberhausen.

Nette kleine Party, ca. 500 Leute, Steffi Neu hat das ganze Teil moderiert, mit Ihrer unverkennlichen Niederrheinklappe, hervorragend (!), Pink Floyd hat mit “Wish you were here” den 1. Platz abgeräumt, alles war toll.

Ja Herr Cozmic, dein Supertramp Album war auch vertreten, mein Stones Album auch – alles bestens :-)

Und dann kamen Reamonn !!

Vor kleinem Publikum, es war gigantisch. Vom ersten Ton an haben die da auf der Bühne abgeräumt als wenn es kein Morgen mehr gibt. So hart und klar hab ich das von den Herren noch nie gehört. Wer die letzte Livescheibe kennt, wäre wie ich sehr erstaunt gewesen.

Ach war´s schön, seufz !

Und selbst das von mir so geliebte “Alright” kam super straight rüber. Das Publikum mit einbezogen, das Schlagzeug gab den Weg vor, da kam Freude auf :-)

Es ist einfach zu fazinierend als nicht darüber zu berichten, als nicht zu hören, als nicht zu sehen :-) !!

Danke ans Sprachrohr, und nun nachfolgend und auch auf “Geräuschpegel” Videos von Grobschnitt´s Solar Music.

Und an alle die es nicht fassen können, so hab ich damals die ersten Konzerte erlebt !

Muss wohl was hängen geblieben sein :-)

Grobschnitt – Solar Music pt.2


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Grobschnitt Konzert 18.05.2007, originally uploaded by joerg.liebe.

Gestern Abend, was soll ich sagen ?

Das ich um 28 Jahre zurückging, mein erstes Rockkonzert wiedererlebte ?
Das ich zur großen Verwunderung des Herrn D. fast jedes Wort bei “Rockpommels Land” mitsang ?
Das ich nach dem großen Finale mit “Solar Music” (das Stück begleitet sich seit 1979 durch mein Leben) vollkommen verzückt in der Gegend rumstand ?
Das ich etwas erlebte, was ich nicht mehr für möglich gehalten habe ?
Das die Väter nun mit Ihren Söhnen auf der Bühne standen und diese Gitarrensounds produzierten, von denen ich annahm “das spielt heute kein Mensch mehr” ?
Das ich nach drei (!) Stunden Konzert (sehr laut) vollkommen zufrieden und glücklich mein Ohrensausen auch jetzt noch geniesse :-) ?

Ach, seufz … :-)

Was für ein grandioser Abend !!

… auf Extasy :-), so hüpfte, jagte und hechelte gestern Abend dieser Musiker über die Bühne und durch´s Publikum, den der Vetter A. und ich aufsuchten, um uns an den mehr oder minder als wohlklingend empfundenen musikalischen Darbietungen der Jimi Hendrix Songs zu erfreuen.

Wenn man von den Turneinlagen mittels Zunge über die Saiten und sonstigen Verrenkungen mal gnädigst absieht – ein gelungenes kleines Konzert, vielleicht 150 Zuschauer und Hörer, und der als Kermit benannte Mensch hatte wirklich was drauf. Vor allem bei den langsameren Stücken wie “and the Wind cry´s Mary” oder “All along the Watchtower” und “Hey Joe” ein wahrer Genuss, weil zu erkennen :-) Die schnellen hörten sich eben wie Hendrix an …

So und nun noch ein wenig Werbung für den Veranstaltungsort, immer gerne genommen, dieweil ich danach mit nur einigen Metern des Wankens auch alkoholisiert beim schwarhaarigen Mädchen ins Bett fallen kann :-)

Gestern fuhren der Vetter A. und ich nach Köln zum Roger Waters Konzert.

Wir sahen Pink Floyd !!

Es war gigantisch. Mit deutlich weniger Licht- und pyortechnischem Aufwand als die Herren um David Gilmore standen zeitweise 11 Mann und Frauen auf der Bühne und verwandelten die Kölnarena in ein Klanginferno.

Da stand eine Rockgruppe, die noch improvisieren konnte, keine Band die jeden Ton original nachspielt. Und es gab von allem etwas. Angefangen mit “The Wall” über “Shine on you crazy Diamond”, “Have a cigar”, “Wish you were here” wurde der Bogen zur “Dark Side of the Moon” geschlagen. Sogar “Sheep” von der glaub ich nie gespielten “Animals” LP war dabei.

Und nachdem uns die komplette “Dark Side of the Moon” entgegengekracht war, das Haus gar strubelig und tobte, die Augen gerade getrocknet – da kam zum krönenden Abschluss das Finale Furioso, ein “Comfortably Numb” das seinesgleichen sucht. In dem eh schon unendlich langen Gitarrensoli wechselten sich die beiden Gitarristen ab, trieben sich nach vorne, die Saiten heulten, wimmerten und krachten und der Bass von Roger Waters wummerte dazwischen, es war eine helle Freude.

Und dann war Schluss :-(

Und damit einhergehend die Erkenntnis eines der besten Konzert, wenn nicht sogar das beste ever gesehen zu haben !

Nachahmung schwerstens empfohlen :-)

die CD von Schiller, hervorragend zum chillen, wo auch immer !!

Und ich sach noch – kaufen, brennen oder laden – Hauptsach aber haben :-)

(ne was bin ich heute aber wieder tiefsinnig, puh …)

“Los”

Wir waren namenlos,
ohne Lieder,
recht wortlos,
waren wir nie wieder,
etwas sanglos,
sind wir immer noch,
dafür nicht klanglos,
man hört uns doch.

Nach einem Windstoß,
ging ein Sturm los,
einfach beispiellos,
Es wurde Zeit,

Los!

Sie waren sprachlos,
zu sehr schockierend,
Sehr ratlos,
“Was war passiert?”
Etwas fassungslos,
und garantiert,
verständnislos,
“Das wird Zensiert!”
Sie sagten grundlos:
“Schade um die Noten,
So schamlos!
Das gehört verboten!
Es ist geistlos,
was sie da probieren,
so geschmacklos,
wie sie musizieren,
Es ist hoffnungslos!”
hirnlos,
hilflos,
Sie sind gott…los!

Wir waren namenlos,
wir haben einen Namen,
waren wortlos,
die Worte kamen,
Etwas sanglos,
sind wir immer noch,
dafür nicht klanglos,
das hört man doch!
Wir sind nicht fehlerlos,
nur etwas haltlos,
ihr werdet lautlos,
uns nie los.

Wir waren namenlos,
und ohne Lieder,
recht wortlos,
waren wir nie wieder,
Etwas sanglos,
sind wir immernoch,
dafür nicht klanglos,
man hört uns doch.
Nach einem Windstoß,
ging ein Sturm los,
einfach beispiellos.
Wurde Zeitlos.

Wir waren los,
Wir waren los !!!

by Rammstein

… besonders gerne genommen, wenn man(n) das Teil seines Begehrs vorher schon mal höchstselbst verschenkt hat, um dann hinterher festzustellen …

das fehlt ja selber noch !!! :-)

“P U L S E” – DVD von Pink Floyd

… eine wahre Orgie an Lichteffekten und Sound !!!!

——————————–
(eine Stunde später)

… und es fehlte nicht :-) !!

Beim CD – Regal umräumen, um dem Teil einen entsprechenden Platz einzuräumen, mußte ich feststellen, dass ich die DVD, zwar gebrannt aber immerhin, schon besitze !!

Das wiederrum läßt mich erkennen, das recht fix ein Katalog in Form eines Mac-kompatibelen Programmes hermuss oder eine entsprechende Datenbank …

Wer kennt denn so eines ?? Bin für Empfehlungen mangels großer Programmierkunst immer gerne empfänglich !!

“Fahren zwei durch alle Meere, fahren zwei in einem Boot.
Der eine kennt die Sterne, der andre misst das Lot.
Sind nicht zu trennen, bleiben vereint, ob Nacht heranzieht,
Morgen erscheint.
Sie finden zueinander – auf LEBENSZEIT.

Steigen zwei auf hohe Berge,
Steigen zwei zum Himmel dicht.
Der eine blickt die Welt an, der andre sieht das Licht.
Noch liegt die Erde flach auf der Hand,
Sind sie den Wolken nah und verwandt.
Und halten zueinander – auf LEBENSZEIT.

Gehen zwei durch laute Strassen,
Gehen zwei durch Stein und Rauch.
Den einen ruft die Arbeit, den andren Muehe auf.
Schon kommen Tage, die man nicht zaehlt.
Schon ist entschieden, schon ist gewaehlt.
Doch haben sie einander – auf LEBENSZEIT.

Sitzen zwei schon im Schatten, sitzen da auf einer Bank.
Der eine fuehlt sich muede, der andre fuehlt sich krank.
Schon ist im Leben alles gesagt
Schon ist im Leben alles gewagt.
Sie hielten zueinander – auf LEBENSZEIT.”

von den Puhdys

(das kennen eher nur noch die Älteren von uns.
Und wäre das nicht schön …? )

“In the Air tonight” von Phil Collins

in traumhaft düsterer Atmosphäre …
(“Nachdem eine verzerrte Gitarre einen einzelnen Akkord heruntergerissen hat … schleicht sich ein gedämpftes, analoges Keyboard in das Stück hinein und polstert den Background mit düsteren Akkordfolgen ab wie einen Sarg”)

… erkennt Herr Collins, dass er seine Frau wohl ob der herrschenden Genesis-Langweiligkeit ein wenig vernachlässigt hat und diese einem anderen Herrn den Vorzug gibt …

Dumm gelaufen …

uuaaaahh !!!

So, und nun reicht es mir …

… alleine die Ausdrucksweise des Autors, die Terminologie des Buches läßt mich schon an manisch depressive Grenzen gelangen, keiner meiner Favoriten bleibt wirklich verschont, ich frage mich ob meiner Geisteszustände der ich doch auch noch derartige Musik gerne höre, ich fang an zu grübeln, ob es der Strick tut oder vielleicht soll ich ja noch warten und die neue Rheinbrücke einweihen …

uuaaaahh !!!

… ich leg es einfach tief unten in den Stapel (das Buch)

(… wie unschwer zu erkennen ist hab ich gerade Zeit zu lesen. Und da kommt dann gleich noch eines meiner Lieblingssongs um die Ecke,)

ONE von Metallica

das es hier vor Blut und Geballer nur so trieft war mir ja klar, man(n) höre mal nur den Anfang, dass das Gitarrenstakato das eines MG´s ist hab ich ja auch verstanden, dass es hier aber um die musikalische Vertonung des Romanes “Jonny zieht in den Krieg” geht wußte ich nicht.

Macht nichts, nach dem Song braucht man das Buch wohl kaum noch lesen …

uuaaaahh !!

Seasons in the Sun von Terry Jacks

Anhand dieses Songs hat mein Papa mir schon in früher Jugend sehr eindringlich den Irrsinn von Drogen erklärt.

Gut, hat nicht immer was genützt, aber doch wenigstens auf Dauer…
(ist wohl nicht bei allen Zeitgenossen angekommen)

… und wer möchte sich denn wegen der kurzen Rauschzustände gar bald darniederlegen, um der Welt Lebewohl zu sagen.

.. und dann noch mit dieser unsäglich leiernden, weltschmerzverbreitenden Musik im Hintergrund …

uuuuaaaaaaah !!

… die neue CD von Faithless ist seit heute Nachmittag mein !

Und flugs flugs ab in den CD Spieler, voller Erwartung der Dinge die da kommen mögen.

Nach dem vierten Hören nun, geil, richtig schön zu hören – nur – ach, irgendwie hatte ich ja doch schon mal wieder auf so richtig geile harte SynthesizerBeats von der Schwester gehofft, wie in “God is a DJ” oder “We come one” oder oder oder ….

Dann eben beim nächsten Mal, ich geb die Hoffnung nicht auf …

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