B. Seiten Charts

Kleines Stöckchen – die genialsten B. bzw. 2. Seiten für LP’s und/oder Singles – für’s jüngere Publikum. das sind diese schwarzen Scheiben aus Vinyl die eure Eltern hatten, bevor es den ganzen mp3 Kram gab ;-)

Deep Purple - Machine Head

 

Deep Purple – Machine Head

- Smoke in the Water -

- Lazy -

- Space Trucking -

 

Big Band Sound

(null)

Das Glenn Miller Orchester unter der Leitung des sehr extravaganten Herrn W. Salden gastierte zu meinem grossen Genuss gestern Abend im wundervollen Weseler Buehnenhaus. Da gab es dann fein was auf die Ohren :-)

Es roch uebrigens ueberdeminsioniert nach 4711 und Lavendel …

It’s only Rock n Roll but I like it

Ladys and Gentlemen, wouldt you please have a warm Welcome to …

 

The Rolling Stones

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Was soll ich sagen ?

Zwei Wochen gefiebert und alles wurde gut :-)
Vertrag mit Tempo gemacht,
Baldrian eingeschmissen,
Nix wie hin,

Und dann Rock n Roll !!

Mick, Keith, Ronnie, Charlie – you make my Day !

Mir fehlen heute noch saemtliche Worte

Und Dank meines Riechers hab ich daheim noch eine sieben minütige Liveversion vom Sympathielied :-)

Rock n´Roll halt !

Tangerine Dream

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Welch ein tolles Konzert ! Lang war es, ca. 3 Stunden. Und die Musik, Klangwellen und Teppiche wie ein schön bewölkter Himmel mit Sonnenschein. Und als Sie dann noch “das Mädchen auf der Treppe” gespielt haben war ich erwartungsgemäß hin und weg :-)

Es weihnachtet sehr !

Und wie der ein oder andere geneigte Leser weiss; immer wenn´s gar zu
sehr heimelt zur Weihnacht mach ich mir ein kleines, morbide anmutendes
Geschenk und die Welt ist wieder im Lot :-)

Und dann viel Freude und einfach mal wieder zusehen und zuhören !
4:25 min. – schaffst Du schon :-)

Na dann mal allen da draussen frohe und besinnliche Weihnachten !!

Wheels of Steel

Nein geneigter Leser, keine Sorge. Dieser Artikel wird sich nicht als Loblied auf die Eisenteile aus Milwaukee rausstellen – dieser nicht :-)

Hier geht es ganz profan um Musik.
Um Heavy Metal der guten alten Schule, hell, laut, schnell und melodisch !
Um “Kastratenrock”, wie der unselige Neffe des Herrn S. zu bemerken pflegte. Weil die heutigen Metaler gerade noch höchstens ein basslastiges Grunzen mit undefinierbaren Gitarrengewummer kennen (wollen).
Oh Ihr armen Unwissenden :-)

Um das Konzert gestern Abend im Matrix in der Stadt “mit dem Pulsschlag aus Stahl” geht es. Wo der junge T., der etwas ältere Herr S. und ich in die tiefen Gewölbe dieses Etablissiments hinabstiegen um inmitten von düster gewandten, langmähnigen Bombenlegern in feuchtschwüler Athmosphäre den etwas älter gewordenen Rockern von Saxon unsere Aufwartung machten.

Nee, war dat schön ! Fliegende Mähnen, harte Klänge, hämmernde Fäuste zu nicht enden wollenden Gitarrenriffs und Solis mit einhergesungenen Refrains über “Wheels of Steel”, “Motorcycle Man”, “Princess of the Night”, “Requiem”, “Strangers in the Night” und den immer gerne zitierten “Crusadern” !! Rock n´Roll eben. Hörbar, singbar (o.k. – mitbrüllbar), verständlich. Kurz und gerade aus, pathetisch und eben melodisch !

Und da fehlt jetzt noch der Verweis auf oben erwähntes amerikanische Eisen. Weil es so schön auch ins Klischee paßt. Aber wie bereits versprochen – hier nicht :-)

Und ums auch den jungen Lesern verständlich zu machen – hier bitte:

Enjoy the Silence

Nach langem langem Warten, von Juni bis gestern Abend, war es dann soweit.

Das schwarzhaarige Mädchen und ich machten uns auf den Weg um mit gefühlten und geschätzten 60.000 anderen Depeche Mode zu erleben. Das Stadion war, wie sagt man so schön, gerammelt voll, die Hitze aufgrund des geschlossenen Daches vom feinsten, von anderen Gerüchen mag ich gar nicht sprechen :-)

Der Weg zu diesem wahrlichen Genuss gestaltete sich ein wenig schwierig. Stau ab Mitte der A 52 bis exakt zum Stadion im Schritttempo, wir haben 2,5 Stunden bis dahin gebraucht. Somit hatten wir nicht das Vergnügen uns mit der Vorgruppe anfreunden zu können oder auch nicht – im allgemeinen kein Verlust. Sollte also jemand der geneigten Leserschaft darüber berichten können – bitte sehr, gerne !

Eine halbe Stunde vor Konzertbeginn die gebuchten Plätze einnehmen zu können hat aber auch was. So hatten wir ganz oben auf der Südtribüne sitzend (und hinterher stehend) einen schönen Überblick über die wogenden Menschenmassen im Innenraum, über die stehenden auf den Rängen, es war schaurig schön. Und diese Bewegungen fingen schlagartig mit dem erlöschen des Stadionlichtes an und hörten erst zum Schluss wieder auf. Es war fantastisch, die Gesänge des Publikums, die sogar einmal ein Lied sprengten weil die Menge noch das vorherige sang – Depeche Mode haben dann erstmal singen lassen. Auch für einen Menschen wie mich, der wahrlich nicht alle Lieder kennt und erkennt, der wenn dann immer noch mit “Dressed in Black” verbunden ist (haben sie natürlich nicht gespielt :-( !) war es ein tolles Schauspiel. Und ganz besonders lächeln mußten wir als eine Damenriege hinter uns bei einem der langsameren Stücke plötzlich schrie “Mensch, fang an zu singen !”

Viel ausgelassen haben sie dann aber doch nicht. Neben einer tollen Version von “Precious” kamen alle die alten Knaller auf die Bühne – Policy of Truth, Enjoy the Silence (der Publikumssangesrenner schlechthin), Personal Jesus und und und …
Gut zwei Stunden düster schöne Musik, ja das war selbst für jemanden wie mich der wahrlich keine grossen Konzerte bevorzugt, ein ganz tolles Erlebnis und jeden Aufwand wert. Nochmal ? Ja klar :-))