Barclay James Harvest 


Gestern Abend, ich war voller Vorfreude, die “Live Tapes” noch im Ohr!

Als zweites Lied kam “Mockingbird”, da war die Welt schon in Ordnung.

Danach – da breite ich lieber den Mantel des Schweigens drüber …

Nur soviel – selbst “Hymn” haben sie ordentlich verkackt!

Ich bleibe also bei den “Live Tapes”, laut hörbar und für immer in mein musikalisches Gedächtnis gebrannt :-)

Nepal 2015 – Bilder

Namaste zusammen !

Endlich, bevor die nächste Galerie ansteht, sind nun auch in “myFotoGallery” die Bilder der Nepal Rundtour II aus März letzten Jahres eingestellt :-)

Aus nachvollziehbaren Gründen habe ich viele  Tempelbilder verwendet. Aus Kathmandu, Bodnath, Swayambunat, Bakthapur, Panauti und Changu Narayan wo der älteste Tempel im Kathmandutal steht. Viele dieser Tempel sind zerstört oder zumindest erheblich beschädigt, wir drei hatten das irre Glück diese vor dem Erdbeben noch zu sehen.

Na ja, und ein paar Bilder der Nepal-Explorer-Group und der Berglandschaften sind dann natürlich auch dabei :-)

 

Joe Bonamassa


Angekündigt als das Gitarrenevent des Jahres darf ich aus meiner bescheidenen Sicht sagen – war es !

Schlicht und ergreifend, so was hab ich noch nie live gesehen – faszinierend – und ich   habe schon viel gesehen ;-)

Und weil ich “Musiknerd” mich ja gerne mal festlege, das war eindeutig das Konzert des Jahres 2016!

Ach ja, diese abgefahrene Version von “The Ballad of John Henry” hätte ich gerne auf    Vinyl :-)

40. Rund um Wesel

  
So, manche Dinge kann ich ja mal ausprobieren :-) 

Die erste Oldtimerralley, rund um Wesel,  war richtig schön, das Wetter hat wieder Erwarten mitgespielt, die Menschen waren für so Rookies wie uns nett und hilfsbereit, die Strecke total gut ausgesucht (ich hatte natürlich einen brutalen Heimvorteil) und zum guten Schluss waren wir noch nicht mal Letzter :-) 

(Obwohl ich eine Sonderprüfung total versaut hab)

Und meine Beifahrerin und damit Copilotin hat das feine Auto und mich trotz mangelnder Ortkenntnisse hervorragend über die Strecke gebracht :-)

Nächstes Jahr gerne wieder! 

“Die Rhön erfahren im Hier und Jetzt”

Zitat

“Einfach mal cruisen im Hier und Jetzt , dabei die Rhöner Landschaft – hier zu sehen ist die Wasserkuppe – genießen und zur Ruhe kommen. Text/Foto: Anja Vorndran

Mit der Rhön-Mustang-Meditation zur Ruhe kommen

Die Rhön erfahren im Hier und Jetzt
LANDKREIS. Einatmen, Ausatmen:Ommm. Einatmen, Ausatmen, Schlüssel drehen: Wromm! Meditieren und Mustang fahrenhaben auf den ersten Blick nichts gemeinsam. Aber beim zweiten Blick kommt die Erleuchtung – ruhig, ganz ruhig und entspannt genießen Fahrer und Beifahrer das Hier und Jetzt des Cruisens. Der Kurs „Rhön-Mustang-Meditation“ fördert unbedingt Achtsamkeit, Konzentration und beinhaltet zudem einen herrlichen Spaßfaktor in einer traumhaften Landschaft.
Bei der „Rhön-Mustang-Meditation“ geht es darum – im wahrsten Sinn des Wortes – den Augenblickzu erfahren. Das Phänomen beginnt schon vor dem Moment in dem der Schlüssel sich im Zündschloss dreht, es beginnt bereits mit dem ersten Blick auf den Wagen. Gut, bei jeder anderenMeditation schließen die Kursteilnehmer am Anfang der Übung die Augen,bei diesem Kurs verhält es sich anders. Neugierig blickt man sie an, diese Version aus dem Jahr 1966. Sie glänzt in saharabeige mit farblich harmonierender Innenausstattung, ohne Kopfstützen, ohne
Schnickschnack, dafür mit Bauchgurt und dem Geruch der Rock´n´Roll Jahre im Leder. Es riecht ein bisschen nach Benzin und Öl und eben genau so,wie Autos damals gerochen haben. Achtsamkeit bedeutet, bewusst wahrnehmen – also, noch einmal schnuppern, setzen, Türen schließen.
Dann ist Zeit sich auf die Reise zu begeben, Zeit, zu meditieren. Der Weg ist das Ziel und so kommt es, dass Fahrer und Beifahrer im Mustang nicht einfach eines der modernen und mobilen Navigationsgeräte einschalten um Wasserkuppe oder Bischofsheim einzugeben. Bei der RhönMustangVariation nimmt man sich die Muße, eine ganz konventionelle Straßenkarte zu Rate zu ziehen.
Universum aufnehmen
Es geht nicht darum, schnell zu sein, es geht darum, das Herz zu öffnen für die Reise, die Landschaft, die Tiere, die Menschen – kurz, das Universum aufzunehmen, dem man von Bad Kissingen aus begegnet. Bereits beim Start gelingt es mühelos das Universum auf Maschinen zu erweitern: Jedem Pony-Car-Fan jagt das Geräusch des anspringenden acht Zylinder Motors einen wohligen Schauer über den Rücken – er kündigt an, dass die Fahrt beginnt. Über Waldfenster führt die Straße der Sehnsucht nach Wildflecken, vorbei an Wiesen, Wäldern und Feldern auf denen fleißig Landwirte in der Hitze des Sommers in ihren Traktoren Staub aufwirbeln. Ja,man spürt sie deutlich die Empfindung und nennt sie beim Namen: Hitze.
Das Auto, in dem die Fußmatten von einem galoppierenden Pony, dem Logo des Mustang, geziert werden, hat natürlich keine Klimaanlage. Wozu auch? Per Hand lassen sich die Scheiben herunterkurbeln, der warme Wind weht in denWagen, aus dem Radio rocken die Rolling Stones „I can (t) get (no) Satisfaction“ und George Harrison von den Beatles trällert „Here comes the Sun“ -was für ein schöner Zufall. Auch Musik ist Meditation. Nebenbei fallen andere Töne auf, denn der Blinker klingt – wen man ganz genau hineinhorcht – wie ein galoppierendes Pferdchen:Tribtrab, Tribtrab, Tribtrab.
Erster Stopp ist an der Wasserkuppe im hessischen Landkreis Fulda,mit 950Metern der höchste Berg der Rhön und die „Wiege des Segelflugs“. Auf bayerischer Seite ist der Kreuzberg zu finden, der heilige Berg der Franken erhebt sich mit 927,8 Metern über der Landschaft. Auf der Wasserkuppe kreisen Paraglider und Flieger rund umdas Areal des Radom, das einst militärischen Zwecken diente.
Sitzen und Gehen
Auf dem Kreuzberg locken das Kloster mit Biergarten und das Erklimmen der vielen Stufen bis hin zu den drei Golgota-Kreuzen. Eine wunderbare Verbindung von Sitz und Gehmeditation! In Gedanken vertieft laufen Fahrer und Beifahrer zum Auto und werden dort von Wanderern begrüßt. „Ein schöner Wagen“ kommentiert einer und „Das waren noch wilde Zeiten, als die Amis hier waren“, erinnert sich ein anderer. Herzensgüte nennt sich dieseMeditation,Güte,Wohlwollen sich selbst und anderen gegenüber werden augenblicklich spürbar.
Mit einem Lächeln lassen sich Fahrer und Beifahrer in das Leder gleiten, nehmen auch ohne Lotussitz eine entspannte Haltung ein und kurven weiter. Merkmale der erfolgreichen Meditation sind deutlich erkennbar:Man fühlt sich innerhalb kürzester Zeit wacher, negative Gedanken weichen, der Stress lässt nach. Meditation soll helfen, Ängste abzubauen. Welche Ängste? Es gibt keine. In Fladungen warten ein Rundgang durch das Freilandmuseum und ein Essen unter schattigen Kastanien. Entspannt führt derWeg, der das Ziel ist, nach Bischofsheim, von hier aus geht es durch das Schmalwassertal, Bad Neustadt, Hohn und Schloss Aschach zurück nach Bad Kissingen.
Speziell im kurvenreichen Schmalwassertal kommt der Meditierende noch einmal heftig ins Schleudern, aber das ist ja auch Sinn der Sache, sich auchmal dem Zweifel hingeben zu dürfen. Wichtig ist ja nur, wieder zurück zu finden zur Meditation, sich achtsam auf den Weg zu konzentrieren.”

 

Text/Foto: Anja Vorndran aus dem Bad Kissinger Anzeiger vom 26.08.2015                Und hier der Link zum Original :-)