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Untermühle

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Wanderer, kommst Du einmal ins Spiegeltal, gelegen im tiefen dunklem Walde bei Clausthal Zellerfeld so kehre nach vollendeter Tageslast in der Untermühle ein …..

… und labe Dich an mindestens (!) einigen Weizenbieren, der wirklich guten Küche und dem ausgesprochen netten Ambiente der Untermühle :-)

Nach 10 Jahren (in Worten zehn !) haben der Herr S. und ich am Wochenende den Weg wieder dorthin gefunden. War ja auch ganz simpel – einfach aufs Moped und ab :-) Die fast 40 Grad Lufttemperatur übersehen wir jetzt einfach mal, die Mohairziegen die mir den Schlaf raubten in der ersten Nacht auch, von den Mückenstichen red ich erst gar nicht ! Denn es war ein herrliches Wochende mit gut 1000 km Mopedfahren, all den im zweiten Absatz erwähnten Freuden, netten Gästen die, wie wir, nach der “Demonstration der Macht” im WM Spiel gegen Argentinien den selben Spass hatten, einer schönen Tour durch den Harz, ernsten Momenten an der Gedenkstätte des KZ´s Langenstein-Zwieberge, und der Erkenntnis, dass eine R 1200 GS und eine Harley durchaus fahrtechnisch zusammenpassen können. Die Fahrer in diesem speziellen Falle sowieso :-)

Und wenn ich dann noch erkennen kann, dass sich fast nix verändert hat, nicht in der Untermühle, nicht in dem Umgang untereinander, ausser das der Herr S. ein wenig älter geworden ist und dem wenigen Bierkonsume nicht mehr so gewachsen ist – dann, ja dann bin ich mir sicher …

… auf ein nächstes Mal :-) !!

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Rock n´Roll !!

Und dann tschüss – bis 2011 :-)

Na noch Fragen :-) ?

Ja, ich hatte heute das Vergnügen eines der sehr geilen großen bösen Mopeds des amerikanischen Herstellers von großvolumigen Maschinen Probe zu fahren. Schon lange liegt mir dieses Modell, eine Street Glide, im Auge und auch im Magen :-)

Also hab ich zur frühen Morgenstunde den Weg nach Münster zum dortigen “Freundlichen” angetreten der gerade eine Vorführmaschine feil bietet. Trotz warnender Worte eines Passanten, den ich nach dem Weg fragte, wurde ich erstaunlich freundlich, kompetent und fair behandelt. Wie der geneigte Leser weiss ist mir das nicht immer passiert :-)

Nach einem Schwätzchen und Käffken mit T. hab ich mich dann auf die “Graue” geschwungen und bin einmal Stadtauswärts geschüsselt. Und was stell ich da so fest ? Die Maschine ist im Vergleich zu meiner Road King wie eine Postkutsche. Die Bremsen – ein Gedicht (ich hätt an der ersten Stopstr. beinahe den Nickmann gemacht). Das Fahrwerk – wie auf Schienen, ohne auch nur die leiseste Schaukelei. Der Motor – 1600 qcm, die zogen wie ein vier Pferde Gespann, beeindruckend. Und um dem ganzen dann noch das Krönchen der Gänsehaut aufzusetzen -als ich zurück fuhr kam über das Radio (ja ja, richtig gelesen – ist halt ne Schrankwand) “Layla” von Eric “Slowhand” Clapton. Puh, Luftgitarre spielend durch Münster :-))

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Wir haben dann lange da gestanden, gesprochen und auch ein wenig verhandelt und sind dann zum Überschlafen freundlich voneinander geschieden – also der Kollege beim “Freundlichen” und ich.

Und dann bin ich durchs Münsterland langsam nach Hause. Am Longinusturm zur Rast vorbei, durch Kurven und Kürvchen, über lange gerade Strassen. Und was stell ich dabei wieder fest ? Die Road King ist wie ein Mustang :-) Kaum zu bremsen (na ja – eher schwieriger), das Fahrwerk pendelt und bockt fröhlich vor sich hin, die 1500 qcm ruckeln und zuckeln das es eine wahre Freude ist und haben so ihre Eigenarten. Und “Highway to Hell” muss ich selber singen (was sich garantiert gelinde gesagt Sch… anhört).

Und nun mein lieber geneigter Leser ?

Du ahnst es, ich bleib beim Mustang !

Diesem unbequemeren, einzigartigen Geschöpf mit dem eigensinnigen Verhalten und den nicht ganz abschätzbaren Reaktionen. Weil er eben “wild” ist, ein Chrom blitzendes Ungetümm, laut und bockig.

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Und genau so stell ich mir eine Harley vor !

(und irgendwann einmal – wenn ich viel Geld gespart habe ;-) …… )

…weil es der Natur gerade so mal gefällt.

Ein Vulkan auf Island zeigt uns auf der Welt wo der Hammer wahrlich hängt !

Ganz großes Kino und die Damen und Herren der Machtzentralen in Wirtschaft und Politik sind eben jetzt mal eines – machtlos.

Ein guter Moment um sich mal zu fragen ob es so nicht auf Dauer besser dahergeht, langsamer, ruhiger, sozialer, nachhaltiger für Mensch und Natur.

Auch wenn´s persönliche Einbußen oder Verzichte bedeutet, vielleicht fördert es ja auch mal wieder längst verschollen geglaubte Gedankengänge und deren Umsetzung. Wie z.B. den Genuss heimischen Gemüses anstatt israelischem, afrikanischem oder sonst wo hergeholten.

Speziell dazu fällt mir immer wieder ein, wie ich es letztes Jahr in der Rhön erlebt habe. Da bevorzugen sie auch bei großen Events heimische Produkte nach dem Motto “Aus der Rhön für die Rhön”. Ich erinnere mich gerne an den “Rhönburger” beim Friendship Ride auf der Wasserkuppe. Und da gab es sogar heimisches Bier, nix von nur weit her :-)

“Aus Deutschland für uns” – das wäre doch mal ein Motto.

Ohne Globalisierungsgetue !

… hab ich mir heftig das Gesicht verbrannt, einige Liter Sprit ebenfalls und mein Schulter/Nackenbereich spielt leicht verrückt :-)

Aber ich konnte es nicht lassen. Nachdem am Samstag ein Thread mit dem Vorschlag einer kurzfristigen Sauerlandtour auftauchte haben die Bottropfraktion und ich gestern dann frühmorgens bei noch lausigen Temperaturen den Weg nach Winterberg angetreten. Über den Ahrsee, Diemelsee sollte es Richtung Möhnesee gehen. Da aber immer gerne auch mal dem Kaffee zugesprochen wird hat die “wilde Horde” am Diemelsee dann nachmittags den Endpunkt gefunden, von da aus gings dann nach Hause.

Bemerkenswert wiederrum die angenehmen Gespräche und das Gelächter mit vollkommen unbekannten Menschen – ich berichtete schon mal.

Ebenfalls, aber als Randnotiz, gestern war (O-Ton) “Biker Day”. Die “Rennleitung” war im Grosseinsatz um die pösen pösen Puben auch ordentlich zur Kasse zu bitten. Ganz besonders Klasse an willkürlich und ohne Not auf 50 km “runtergebremsten” Strassen (wie der heimischen Marienthaler Strasse) wo die Geldschneiderei allzu offentsichtlich ist. “Stiefvater Staat” hat´s wohl ordentlich nötig !

Gut das es mich nicht betrifft, ich hab ja eh den Langsamfahrer Virus :-)

Weil es noch lange nicht vorbei ist !!

Nie sein wird …

Zuendkerze

So, ich hab mich schon lange angemeldet !
Der Herr B. auch !

Und zwar hier.

Ich freu mich schon so dermassen, also so was von …

Weltblicke 2009

Das war wieder ein Sonntag nach meinem Geschmack ! Die Samstagsevents hab ich ziehen lassen, da war eine andere Aktion viel wichtiger (mehr dazu später), den Sonntag haben das schwarzhaarige Mädchen und ich dann aber genutzt um uns nach Essen zu den Weltblicken 2009 zu begeben.

Am Vormittag hatten wir das Vergnügen Bruno Baumann zu lauschen, der dem geneigten Publikum den Weg des Buddhas, die Ausbreitung des Buddhismus erläuterte. Garniert mit Videos und jede Menge Dias, sogar einem Interview mit dem Dalai Lama bekamen wir obendrein noch einen Grundkurs in die Ethik des Buddhismus gereicht.

Nachmittags ging es im Vortrag von Andreas Pröve durch Südindien von Küste zu Küste. Ebenfalls bebildert und mit Musik untermalt schilderte er seinen Weg im Rollstuhl, begleitet von einem heimischen Freund auf der Enfield durch Indien. Eine Wahnsinns Leistung, auch wenn er schon zum 14. Mal in Indien war. Angereichert durch Annekdoten und gar manchen Lacher wurde dieser Vortrag der entspannteste des Tages.

Am Abend dann der Vortrag der die Reihe krönte – “Bergsüchtig” mit Hans Kammerlander.

Dieser spannte in seinem Vortrag einen Bogen von seiner Kindheit in den Dolomiten, über Eiger- und Matterhornnordwand hin zum Mount Everest und schlussendlich zum K 2. Der Saal war brechend voll und gelegentlich konnte ich bei einigen Zuhörern schon ein Kopfschütteln bemerken. Gerade dann, wenn nicht nur die schönen Aspekte zur Sprache kamen, sondern wenn Kammerlander auch auf die vielen toten Freunde und Bergkameraden zu sprechen kam deren Tod er teilweise unmittelbar miterleben mußte. Extrembergsteigen auf die 8000er ist nunmal kein Spaß und wird oftmals leider brutal unterschätzt.
Ganz besonders große Augen bekam das Publikum aber bei den Skigeschichten. Hans Kammerlander hat nämlich die merkwürdig anmutende Angewohnheit Abstiege von den 8000er tunlichst per Ski zu fahren. So zum ersten Mal am Mount Everest ! Bitte, manch einer wäre froh heile dort zu Fuss hinauf gescheige den hinunter zu kommen, er macht es dann per Ski. Wenn man die Filme und Bilder dieser Abfahrten sieht darf einem dann schon mal schwummrig werden.

Jetzt freu ich mich schon wieder auf die nächste gelungenen Weltblicke in 2010 :-)

Wenn auch hier etwas verspätet – der Dezernentenkanidat der FDP hat die Brocken hingeworfen. “Im Hinblick auf die Anfeindungen, auch an seine Familie” möchte Herr Schafaff seine Kanditatur nicht mehr aufrecht erhalten.

Somit soll jetzt auch die bereits ausgeschriebene Stelle gecancelt werden.

So so, und wer oder was soll Ihn dann so komfortabel ernähren ? Ein Schelm wer nicht sofort an einen weiteren Klüngel des parteilichen Miteinanders Wesel´s denkt. Denn bei den Zugeständnissen gibt es doch garantiert eine Vereinbarung zwischen allen Beteiligten. Denn das so ein Ding auch mal daneben gehen kann ist kalkuliert, also müssen andere Versprechungen, auch in schriftlicher Form, her. Denn umsonst ist nur … Lassen wir uns also bitte von Herrn Hovest und seinen Gehilfen nicht Sand in die Augen streuen, für den Königinnenmacher wird es schon ein eintragsreiches Pöstchen geben. Oder geben werden. Und wer zahlt die Zeche dann wieder ?

Das Bürgerbegehren aber, dass wird nicht gestoppt ! Den erstens muss den Herrschaften mal gezeigt werden wo der Stiel am Hammer sitzt und zweitens ist die Stelle ja noch lange nicht erledigt. Auch wenn´s so rüberkommen soll !

Und nun noch eine rein private Bemerkung an den so gerne Dezernent gewordenen:

Mein lieber Herr, wer seine vorwitzige, in trockene Tücher gewickelt geglaubte Nase unter freien Himmel rausstreckt, der muss auch mal nass werden können !

Lieber Leser – und wo waren Sie denn heute vor 20 Jahren ?
Wie haben Sie denn den Fall der Mauer erlebt oder wo und wann haben Sie es denn erfahren ?

Peinlichst berührt muss ich gestehen – ich war zu Hause ! Nicht in Berlin, nicht sonstwo auf der Welt. Kein Jubel umgab mich, kein Händeschütteln oder gar auf die Schulter geklopfe. Nichts !

Ich hab es schlicht und ergreifend verpennt. Den Mauerfall, Schabowskis Zettel samt Pressekonferenz, die Jubelgesänge im Bundestag, die nächtlichen Reportagen – alles. Denn vor 20 Jahren, da hatte ich wohl Radio, ja auch ein Fernseher stand zur Verfügung. Ich aber zog es damals vor ein Buch zu lesen und mich dem Genuss meiner zahlreichen LP´s hinzugeben. Und da mich keiner, auch der “alte Herr” nicht, anrief um mich mal auf Trab zu bringen, hat´s mich dann morgens um 06.00 Uhr am 10.11. kalt beim Austehen erwischt !

Nun stellen Sie sich mal vor Sie werden schon beim Wachwerden so vor solch weitreichende Tasachen gestellt. Und genau, mein erster Gedanke war, man möge es mir verzeihen, “Oh Sch…., das wird (West)Deutschlands Ruin,der kapitalistische Sieg des Sozialismus”.

Ich muss aber auch gestehen, dass mir im Laufe des Tages, nach fröhlich aufgeregten Telefonaten mit Familienmitgliedern und dem Bewußtsein, nun mit dem Moped den Onkel “drüben” besuchen zu können schon das Wasser in den Augen stand. Dieser Onkel war als Rentner nämlich viele viele Jahre zuvor mal in Wesel, ich war da wohl knapp 14 Jahre alt. Und im jugendlichen Überschwang hab ich damals, ich erinner mich immer noch genau, auf ein großes Moped gezeigt und verlauten lassen, dass ich, sobald ich denn könne Ihn mit so einem Geschoss besuchen würde. Und dieser Onkel, den ich in den folgenden Jahren sehr schätzen und lieben lernte, der erinnerte sich doch all die Jahre später noch daran.

Ich war mit meinen BMW´s oft, ganz oft drüben. Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte :-)

Einkaufserlebnisse

Nach jahrelangem Gequengel und den dezenten Hinweisen, dass mich das schwarzhaarige Mädchen langsam nicht mehr in meiner “orangenichstürmjetztdieBergehochAllroundMammutjacke” sehen kann, hab ich mich dann entschlossen meinen Kleiderschrank mal entsprechend aufzupeppen.

Also ein neues Sakko oder gleich ein Kurzmantel ? Hmmmmm …

Da der moderne Mann (ich) von heute durchaus auch alleine einkaufen gehen kann und mag, dass dauert nämlich nicht so lange, bin ich diese Woche beim großen Textiler in Wesel reingeschneit. Eigentlich wird man dort ganz gut bedient nur diese Woche war wohl eine schlechte. Kurzum, nach dem zeigen eines Sakkos erschöpfte sich die Beratungswilligkeit und meine Kaufneigung gleich mit.
Also hab ich die berufliche Anwesenheit in Moers dann abends genutzt um beim dortigen Textilkaufhaus reinzuschauen. Und siehe da, da war das Einkaufserlebnis gleich ein ganz anderes. Ich kam mir fast vor wie im Tante Emma Laden. Eine ältere Dame zeigte mir dies und jenes, beriet sich noch mit einer Kollegin und machte das auch so gut, dass ich Schlussendlich hoch zufrieden, um etliches ärmer aber sicher gut bemantelt aus dem Geschäft ging !

Hat der geneigte Leser mal mit einer Verkäuferin gescherzt ? Sich auch anhören dürfen, dass das Teil jetzt gerade mal überhaupt nicht an einem aussieht ? Und die Größe nun doch wohl etwas sagen wir mal sehr anliegt :-) ? So ging das die ganze Zeit, ein wirklich fröhliches Hin und Her und das am Abend nach dem die Dame sicher schon etliche Stunden auf den Beinen war. Respekt !

Da werd ich wohl öfter aufschlagen wenn es mal um Kleidung geht. Genauso wie bei einem kleinen Weseler Herrenausstatter, der Lieferant meines Vertrauens wenn es die berüchtigten kurzärmligen schwarzen Hemden sein dürfen.

Was fällt mir dabei auf ? Genau, meine hohe Afffinität zu kleinen Läden, oder zumindest dem Gefühl davon. Weil man sich da noch für vollgenommen vorkommt. Und nicht wie bei vielen Ketten das Gefühl hat, besser informiert als das Verkaufspersonal zu sein und eh nur zu stören !

Ach ja, hierzu ein wirklich guter wenn auch sehr langer Artikel im Handelblatt online auf den ich dankenderweise aufmerksam gemacht wurde. Weil ich als bekennender Nachrichtenjunkie nun doch nicht alles Lesen kann :-) Und der spricht mir aus der Seele !

Herbst

Im Wald vor der Tür, die Sonne scheint und es riecht leicht moderig.
Das erste Mal seit Jahren erlebe ich den Herbstbeginn wieder mal zuhause.

Wire to Wire

What is love but the strangest of feelings?
A sin you swallow for the rest of your life?
You’ve been looking for someone to believe in
To love you, until your eyes run dry

She lives *on Disillusion Row
We go where the wild blood flows
On our bodies we share the same scar
Love me, wherever you are

How do you love with the fate full of rust?
How do you turn what the savage tame?
You’ve been looking for someone you can trust
To love you, again and again

How do you love in a house without feelings?
How do you turn what the savage tame?
I’ve been looking for someone to believe in
Love me, again and again

She lives by disillusion’s glow
We go where the wild blood flows
On our bodies, we share the same scar

How do you love on a night without feeling?
She says “love, I hear sound, I see fury”
She says “love’s not a hostile condition”
Love me, wherever you are

Love me, wherever you are
Love me, wherever you are
Wherever you are

by Razorlight

Frech

Kommt das jemandem vielleicht bekannt vor :-) ?

Yeah, ich hab im sonnigen Frühherbst die magische 10.000 km Marke geknackt.

In  9 Monaten hab ich nun mehr gefahren als in den letzten 5 Jahren mit der guten alten BMW.

Wenn ich mal drüber nachdenke wo ich überall war.

  • Hamburg Harley Days mit einem Abstecher nach Fehmarn.
  • Fehmarn mit einer Tour an die Schlei.
  • Friendship Ride auf der Wasserkuppe.
  • Sauerland – Rhön Tour
  • Rhein Eifel Tour (letztes Wochenende noch)

Und den Rest hab ich am Niederrhein unter die Räder genommen.

Die schönste und intensivste Tour ?

Friendship Ride auf der Wasserkuppe ! Das perfekte Erlebnis !

Und da geht es nächstes Jahr sicherlich wieder hin :-)

Ach ja, und keine Macken, keine Aussetzer, keine Reperaturen bisher !

Zuverlässig wie eine BMW, schön warmfahren und alles ist gut :-)

Und jetzt ist so langsam die Saison zu Ende. Demnächst gibt es eine große Inspektion und dann warte ich bis auf ein paar schöne Herbst/Wintertage wohl bis zum März.

Aber dann :-)

Zuendkerze

So – und für die, die es interessiert und die auch mal Bilder dieser fantastischen Veranstaltung sehen möchten, bitte sehr hier

Zuendkerze

Eigentlich beginnt mein erstes UZ schon am Freitagabend, dem Anreiseabend fuer die Camper. Ich war neugierig, wollte mich mal umschauen, ein Sueppchen loeffeln, ein Schwaetzchen halten und die ersten Informationen bekommen. Also ab auf die Harley und nach einigem Suchen hab ich es dann auch gefunden :-)

Da stand schon ein Grueppchen Trike- und Gespannfahrer zusammen als ich ankam, Zelte waren aufgebaut, die Grosszelte fuer die Veranstaltung standen und ich hab mich dann mal dazugestellt, mich vorgestellt und um grobes “Einnorden” gebeten.

“Gut, Du bist ja hier”, die ganze Antwort !

Ah ja, damit kann ich leben und wenn’s mehr nicht ist … War es dann auch nicht, also sowas von entspannt und freundlich hab ich selten erlebt.

Am Samstag kam dann der Herr B. aus Bottrop am fruehen morgen angeschuesselt und gemeinsam sind wir dann weiter nach Sonsbike. Am Rathaus standen da schon so 15 – 20 Gespanne und Trikes, wir mittendrin. Und ich denk noch “hmmm da ist nicht viel los” … Wir waren dann hinterher knapp hundert :-) !!

Waehrend des gemeinsamen Fruehstuecks fuellte sich der Platz gewaltig. Unsere Mitfahrer kamen und die Stimmung wurde eine sonnige heitere. Die Aufteilung begann und flugs flatterte an jeder Maschine ein Luftballon der “besetzt” anzeigte.

Bei mir fuhr die Frau W. mit, Ihre Kinder waren bei W. und dem Herrn B. hinten drauf und Tochter Julia sass gespannt im Beiwagen eines Gespanns und harrte froehlich der nun kommenden Dinge. Dieser Gespannfahrer kommt uebrigens jedes Jahr aus der Frankfurter Gegend um sie an diesem Tag mitzunehmen. Wie ueberhaupt viele von nah, aber viele auch von fern kamen.

Aber noch mehr fiel mir auf, z.B. der junge Mann, der auch auf mich zustuermte, und der mich froehlich beim verschraenken unserer Haende fragte “Alles fit ?”. Oder die Beifahrerin auf dem Gespann, die 85 km lang leicht krumm sass um einen Arm um das Kind im Boot zu legen. Oder die lustigen Gespraeche und das Lachen in der Fahrpause. Oder oder oder …

Auch die Strecke war wunderbar ausgesucht. Nur kleine Strassen, drei Polizisten sicherten aber auch jede Kreuzung ab und nebenbei hab ich noch Gegenden gesehen, die mir als Niederrheiner bis dato vollkommen unbekannt waren.

Der Höhepunkt, der krönende Abschluss aber war dann zum Ende der Tour das zweimalige Umkurven zweier nicht so ganz weit auseinanderliegender Kreisverkehre in Sonsbike. So hatte jeder das  Vergnügen, dreimal aneinander vorbeizufahren, ganz ganz langsam, unter unbeschreiblichen Winken, Hupen, Gerufe und Lachen ! Herrlich ! Und wenn auch schon zwei Tage her so bekomm ich beim Schreiben immer noch eine Gänsehaut. Und ein Lächeln auf den Lippen. Und leicht feuchte Augen :-)

Der Tag klang dann bei einer gemeinsamen Grillung aus, ein buntes Völkchen auf einem schönen Platz bei guter Musik ( der DJ spielte sogar Stücke von Jane – kennt die überhaupt noch einer :-) ? ) und der Herr B. und ich haben sofort beschlossen

Nächstes Jahr wieder, dann mit Zelt das ganze Wochenende !!

Und Danke liebes Zuendkerzenteam !

Ihr wart fantastisch !!

Wasserkuppe, 950 m NN, für dieses Jahr wohl die höchste Erhebung auf die ich komme.

Aber dafür war es auch die schönste dieses Urlaubs :-)

Sozusagen das perfekte Erlebnis !

Und wie immer viel zu kurz …

Nachdem ich bereits am Mittwoch durchs Sauerland in der Rhön angereist bin und mich dann der typisch deutschen Gemütlichkeit zum Frühstück fluchtartig entzog, bin ich am Donnerstag mal über Fulda und Tann durch die Rhön Richtung Gersfeld geschüsselt. Um dann über Umwege auf die Kuppe zu kommen. Und dort oben waren zu diesem Zeitpunkt nicht nur jede Menge Flieger unterwegs, auch die Schau- und Aussteller für das Harleymeeting waren recht geschäftig dabei aufzubauen. Was in Hamburg noch als “mehrere hundert Maschinen Event” beschrieben wurde, war hier in Größe und Fläche ganz klar im mindestens mehrere tausend Maschinen Bereich zu suchen. Auch der Truck mit den Harley zum Probefahren war schon da und eine Street Glide war auch dabei :-)

Ich bin dann am Freitag mit der Frau V. dort hochgefahren, einem Tag an dem zwar die Eröffnung war, aber Freitag mittags war kaum was los. So konnten wir in Ruhe durch die Reihen gehen, fotografieren, Käffchen trinken, rumgammeln und staunen. Ganz besonders toll war die Ausstellung alter Harleys im Segelfliegermuseum. Maschinen ab 1911 in Eintracht neben den alten Flugmodellen des Herrn Lilienthals und allen die danach so folgten. Selbst eine K8 war dabei, Eingeweihte wissen jetzt aber so was von Bescheid :-)

Und überall Harleys, wohin das Auge auch blickte. Chromblitzende brüllende und bollernde Teile,  die einfach nur noch Spass machten. Und ein verrücktes, aber so was von ziviliersiertes Völkchen, ich kann nur immer Staunen !
(Selbst am Stand der Engel gab man sich ausgesprochen friedfertig)

Dieses Zusammentreffen von Flugzeugen und Motorrädern war wirklich einmalig genial, ein Zusammentreffen von alten und neuen Leidenschaften. Und nächstes Jahr geht es mit Sicherheit wieder hin. Nur dann das ganze Wochenende, nochmal fahr ich nicht früher heim.

Ach ja, die Street Glide bin ich nicht probegefahren.

Wegen der Begehrlichkeiten !

Kann ich ja auch noch mit 70 machen ;-)

Und im Hintergrund schmettert vollkommen unauffaellig im Easy Listening Sound “Lily Marlen” ….

Hamburg Blankenese am Rande des
Treppenviertels …
Samstag mittag …
in der Tapas Bar …
die Sonne scheint …
ich ruhe bei Wasser und Cafe con Leche im Schatten …
neben mir blinkt die Harley …
im Ohr diese unbeschreiblich geile Musik von Barclay James Harvest’s “Live Tapes” …

Hilfe :-)))))

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