Articles by Joerch

“”Zweifele an allem mindestens einmal”

“Nicht zu bekommen was man will, kann manchmal ein großer Glücksfall sein”

Dalai Lama

Untermühle

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Wanderer, kommst Du einmal ins Spiegeltal, gelegen im tiefen dunklem Walde bei Clausthal Zellerfeld so kehre nach vollendeter Tageslast in der Untermühle ein …..

… und labe Dich an mindestens (!) einigen Weizenbieren, der wirklich guten Küche und dem ausgesprochen netten Ambiente der Untermühle :-)

Nach 10 Jahren (in Worten zehn !) haben der Herr S. und ich am Wochenende den Weg wieder dorthin gefunden. War ja auch ganz simpel – einfach aufs Moped und ab :-) Die fast 40 Grad Lufttemperatur übersehen wir jetzt einfach mal, die Mohairziegen die mir den Schlaf raubten in der ersten Nacht auch, von den Mückenstichen red ich erst gar nicht ! Denn es war ein herrliches Wochende mit gut 1000 km Mopedfahren, all den im zweiten Absatz erwähnten Freuden, netten Gästen die, wie wir, nach der “Demonstration der Macht” im WM Spiel gegen Argentinien den selben Spass hatten, einer schönen Tour durch den Harz, ernsten Momenten an der Gedenkstätte des KZ´s Langenstein-Zwieberge, und der Erkenntnis, dass eine R 1200 GS und eine Harley durchaus fahrtechnisch zusammenpassen können. Die Fahrer in diesem speziellen Falle sowieso :-)

Und wenn ich dann noch erkennen kann, dass sich fast nix verändert hat, nicht in der Untermühle, nicht in dem Umgang untereinander, ausser das der Herr S. ein wenig älter geworden ist und dem wenigen Bierkonsume nicht mehr so gewachsen ist – dann, ja dann bin ich mir sicher …

… auf ein nächstes Mal :-) !!

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Rock n´Roll !!

Und dann tschüss – bis 2011 :-)

Danke Danke Danke !!

Auch wenn ich mit der Meinung über unseren ehemaligen Bundespräsidenten nicht konform gehe, Sie verehrter Herr Ueberbach haben den Nerv voll getroffen !

Und hier der ganze Kommentar:

“Kommentar

Wer lebt denn hier über seine Verhältnisse?

Von Stephan Ueberbach, SWR, ARD-Hauptstadtstudio

Liebe Bundesregierung, sehr geehrte Frau Merkel,

wen meinen Sie eigentlich, wenn Sie sagen, wir hätten jahrelang über unsere Verhältnisse gelebt?

Ich jedenfalls habe das nämlich ganz sicher nicht getan. Ich gebe nur das Geld aus, das ich habe. Ich zahle Steuern, bin gesetzlich krankenversichert und sorge privat für das Alter vor. Ich habe mich durch Ihre Abwrackprämie nicht dazu verlocken lassen, einen überflüssigen Neuwagen zu kaufen, ich bin kein Hotelier und kein Milchbauer. Und “Freibier für alle” habe ich auch noch nie verlangt.

Wer war wirklich maßlos?

Meinen Sie vielleicht die Arbeitslosen und Hartz IV-Bezieher, bei denen jetzt gekürzt werden soll? Meinen Sie die Zeit- und Leiharbeiter, die nicht wissen, wie lange sie ihren Job noch haben? Oder meinen Sie die Normalverdiener, denen immer weniger netto vom brutto übrigbleibt? Haben die etwa alle “über ihre Verhältnisse” gelebt?

Nein, maßlos waren und sind ganz andere: Zum Beispiel die Banken, die erst mit hochriskanten Geschäften Kasse machen, dann Milliarden in den Sand setzen, sich vom Steuerzahler retten lassen und nun einfach weiterzocken als ob nichts gewesen wäre.

Mehr Beispiele gefällig?

Zum Beispiel ein beleidigter Bundespräsident, der es sich leisten kann Knall auf Fall seinen Posten einfach hinzuwerfen – sein Gehalt läuft ja bis zum Lebensende weiter, Dienstwagen, Büro und Sekretärin inklusive.

Zum Beispiel die Politik, die unfassbare Schuldenberge aufhäuft und dann in Sonntagsreden über “Generationengerechtigkeit” schwadroniert. Die von millionenteuren Stadtschlössern träumt und zulässt, dass es in Schulen und Kindergärten reinregnet. Die in guten Zeiten Geld verpulvert und in der Krise dann den Gürtel plötzlich enger schnallen will, aber immer nur bei den anderen und nie bei sich selbst.

Liebe Frau Bundeskanzlerin, nicht die Menschen, sondern der Staat hat dank Ihrer tätigen Mithilfe möglicherweise über seine Verhältnisse gelebt. Ganz sicher aber wird er unter seinen Möglichkeiten regiert.

Mit – verhältnismäßig – freundlichen Grüßen,

Ihr Stephan Ueberbach”

Ob´s aber jemand kapiert ?

Wohl eher nicht !

Und trotz Warnungen und wieder jeden besseren Wissens – die völlig orientierungslosen Steuerleute halten weiter fröhlich drauf zu …

Die Konsequenz ?

Der Kapitän geht von Bord – nicht leise, nein mit einem Beben und mit Nachhall !

Sozusagen als letzte eindringliche Warnung an die Unverbesserlichen.

Ob´s was nützt ? Wohl kaum ! Und so wird die Kapelle weiter fröhlich bis zum Untergang spielen und Zuversicht verkaufen wollen …

Und all denen, die jetzt maulen, allen voran der Herr Baumann vom MDR (siehe hier) sei mal aus tiefster Volksseele gefragt:

Welches Vertrauen in welche Politik ?

Vertrauen meine lieben Damen und Herren haben die, die zu Ihren Entscheidungen stehen und sie auch umsetzen. Selbst wenn´s weh tut, persönlich und öffentlich. Dazu meinen tief empfunden Respekt Herr Köhler !

Keinesfalls aber Vertrauen haben die derzeitigen Umfallpolitiker in unserer Parteienlanschaft ! Ganz vorne an die ach so freien Demokraten. Deren Freiheit ist nur die Freiheit sich jeden Tag nach dem Winde zu drehen. Siehe gerade NRW :-)

Na noch Fragen :-) ?

Ja, ich hatte heute das Vergnügen eines der sehr geilen großen bösen Mopeds des amerikanischen Herstellers von großvolumigen Maschinen Probe zu fahren. Schon lange liegt mir dieses Modell, eine Street Glide, im Auge und auch im Magen :-)

Also hab ich zur frühen Morgenstunde den Weg nach Münster zum dortigen “Freundlichen” angetreten der gerade eine Vorführmaschine feil bietet. Trotz warnender Worte eines Passanten, den ich nach dem Weg fragte, wurde ich erstaunlich freundlich, kompetent und fair behandelt. Wie der geneigte Leser weiss ist mir das nicht immer passiert :-)

Nach einem Schwätzchen und Käffken mit T. hab ich mich dann auf die “Graue” geschwungen und bin einmal Stadtauswärts geschüsselt. Und was stell ich da so fest ? Die Maschine ist im Vergleich zu meiner Road King wie eine Postkutsche. Die Bremsen – ein Gedicht (ich hätt an der ersten Stopstr. beinahe den Nickmann gemacht). Das Fahrwerk – wie auf Schienen, ohne auch nur die leiseste Schaukelei. Der Motor – 1600 qcm, die zogen wie ein vier Pferde Gespann, beeindruckend. Und um dem ganzen dann noch das Krönchen der Gänsehaut aufzusetzen -als ich zurück fuhr kam über das Radio (ja ja, richtig gelesen – ist halt ne Schrankwand) “Layla” von Eric “Slowhand” Clapton. Puh, Luftgitarre spielend durch Münster :-))

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Wir haben dann lange da gestanden, gesprochen und auch ein wenig verhandelt und sind dann zum Überschlafen freundlich voneinander geschieden – also der Kollege beim “Freundlichen” und ich.

Und dann bin ich durchs Münsterland langsam nach Hause. Am Longinusturm zur Rast vorbei, durch Kurven und Kürvchen, über lange gerade Strassen. Und was stell ich dabei wieder fest ? Die Road King ist wie ein Mustang :-) Kaum zu bremsen (na ja – eher schwieriger), das Fahrwerk pendelt und bockt fröhlich vor sich hin, die 1500 qcm ruckeln und zuckeln das es eine wahre Freude ist und haben so ihre Eigenarten. Und “Highway to Hell” muss ich selber singen (was sich garantiert gelinde gesagt Sch… anhört).

Und nun mein lieber geneigter Leser ?

Du ahnst es, ich bleib beim Mustang !

Diesem unbequemeren, einzigartigen Geschöpf mit dem eigensinnigen Verhalten und den nicht ganz abschätzbaren Reaktionen. Weil er eben “wild” ist, ein Chrom blitzendes Ungetümm, laut und bockig.

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Und genau so stell ich mir eine Harley vor !

(und irgendwann einmal – wenn ich viel Geld gespart habe ;-) …… )

… oder die “Peinlichkeiten” des Jürgen R. kurz vor Toreschluss.

Hier nachzulesen !

Nur mal so … und immer schön dran denken – dieser Ministerpräsident war und ist nicht käuflich, weder er noch Termine mit ihm ….

Kleines Update gefällig ?
Dann bitte hier !!

…weil es der Natur gerade so mal gefällt.

Ein Vulkan auf Island zeigt uns auf der Welt wo der Hammer wahrlich hängt !

Ganz großes Kino und die Damen und Herren der Machtzentralen in Wirtschaft und Politik sind eben jetzt mal eines – machtlos.

Ein guter Moment um sich mal zu fragen ob es so nicht auf Dauer besser dahergeht, langsamer, ruhiger, sozialer, nachhaltiger für Mensch und Natur.

Auch wenn´s persönliche Einbußen oder Verzichte bedeutet, vielleicht fördert es ja auch mal wieder längst verschollen geglaubte Gedankengänge und deren Umsetzung. Wie z.B. den Genuss heimischen Gemüses anstatt israelischem, afrikanischem oder sonst wo hergeholten.

Speziell dazu fällt mir immer wieder ein, wie ich es letztes Jahr in der Rhön erlebt habe. Da bevorzugen sie auch bei großen Events heimische Produkte nach dem Motto “Aus der Rhön für die Rhön”. Ich erinnere mich gerne an den “Rhönburger” beim Friendship Ride auf der Wasserkuppe. Und da gab es sogar heimisches Bier, nix von nur weit her :-)

“Aus Deutschland für uns” – das wäre doch mal ein Motto.

Ohne Globalisierungsgetue !

… hab ich mir heftig das Gesicht verbrannt, einige Liter Sprit ebenfalls und mein Schulter/Nackenbereich spielt leicht verrückt :-)

Aber ich konnte es nicht lassen. Nachdem am Samstag ein Thread mit dem Vorschlag einer kurzfristigen Sauerlandtour auftauchte haben die Bottropfraktion und ich gestern dann frühmorgens bei noch lausigen Temperaturen den Weg nach Winterberg angetreten. Über den Ahrsee, Diemelsee sollte es Richtung Möhnesee gehen. Da aber immer gerne auch mal dem Kaffee zugesprochen wird hat die “wilde Horde” am Diemelsee dann nachmittags den Endpunkt gefunden, von da aus gings dann nach Hause.

Bemerkenswert wiederrum die angenehmen Gespräche und das Gelächter mit vollkommen unbekannten Menschen – ich berichtete schon mal.

Ebenfalls, aber als Randnotiz, gestern war (O-Ton) “Biker Day”. Die “Rennleitung” war im Grosseinsatz um die pösen pösen Puben auch ordentlich zur Kasse zu bitten. Ganz besonders Klasse an willkürlich und ohne Not auf 50 km “runtergebremsten” Strassen (wie der heimischen Marienthaler Strasse) wo die Geldschneiderei allzu offentsichtlich ist. “Stiefvater Staat” hat´s wohl ordentlich nötig !

Gut das es mich nicht betrifft, ich hab ja eh den Langsamfahrer Virus :-)

Mann o Mann, heute vor 30 Jahren hab ich zum zweiten Mal im April Geburtstag gehabt.

Damals bin ich mit dem Flieger im heimischen Bach gelandet. Besser gesagt im Yachthafen. So lang ist das schon her. Das klingt heute sogar ein wenig lustig, war es aber damals mitnichten.

Ein guter Grund mal eine Runde dort vorbeizulaufen und in stillem Gedenken wie jedes Jahr meinen Schutzengeln “Danke” zu sagen .-)

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Na ja – oder so ähnlich :-)

Am Samstag war Saisoneröffnung.

Gemeinsam mit vierundfünfzig anderen Verrückten bin ich früh aufgestanden um mein schwarzes Stahlross zu satteln und gemeinsam mit den nördlichen Fraktionen den Weg zur Loreley anzugehen.

Über Krefeld, Kerpen, Ahrweiler und Koblenz, wo sich jeweils immer einige Kollegen anschlossen, sind wir dann schon mal mit fünfundzwanzig bei Bennos Truck Stop in Kaub am Rhein aufgeschlagen. Dort wartete schon die Südfraktion auf uns – ein grosses Hallo und ziemliches Gedröhne erfüllte diesen Rheinabschnitt dann. Der geneigte Leser darf sich das bitte mal vorstellen. Die Herren kamen aus Herford, Bottrop, Kölle, Aachen – aus Frankfurt, Stuttgart und sonst woher nur um mal gemeinsam einen Kaffee zu trinken, was zu essen, Sonne zu tanken (hatten wir reichlich), sich kennezulernen, ein Schwätzchen zu halten und dann die Lorely zu besuchen :-)

Benno´s Truck Stop selbst war eine einfache Bretterbude ganz ohne Pomp, mit richtig gutem Essen, Blick auf Väterchen Rhein und einem leicht irren Wirt. Was der da auf die Teller zauberte sucht anderswo seinesgleichen. Mein lieber Schwan :-)

Benno selber führte den gesamten Trupp dann am Nachmittag zur Loreley hoch. Auch wieder ein nettes Schauspiel, wir mußten alle (!) durch das kleine Örtchen, da werden die Kaffeetassen wohl gewackelt haben :-)

Oben dann verteilte sich die Meute dann irgendwann Richtung Heimat, in kleinen Gruppen zogen wir von dannen.

Was mich wirklich immer wieder angenehm erstaunt – dieses Zusammentreffen von Menschen, die sich nur über Internet organisieren, ist jedesmal, vom Stammtisch bis zu solchen Ausfahrten von großem Frieden und freundlicher Athmosphäre geprägt. Der Umgangston ist kaum rauh, er ist eher herzlich, die Kontakte werden oft vertieft und “Trolle” haben keine Chance. Da besuchen die Kölner die Bremer beim Stammtisch, ich hatte im letzten Jahr das Vergnügen in Hamburg – Du bist da und alles ist gut. Da fühl ich mich wohl, ohne Ansehen der Person, des Berufes oder der Herkunft – benimm Dich höflich und fahr ne Harley, alles andere kommt von selber.

Respekt !

Und jetzt bald auf zum Edersee Meeting .-)

Nein geneigter Leser, keine Sorge. Dieser Artikel wird sich nicht als Loblied auf die Eisenteile aus Milwaukee rausstellen – dieser nicht :-)

Hier geht es ganz profan um Musik.
Um Heavy Metal der guten alten Schule, hell, laut, schnell und melodisch !
Um “Kastratenrock”, wie der unselige Neffe des Herrn S. zu bemerken pflegte. Weil die heutigen Metaler gerade noch höchstens ein basslastiges Grunzen mit undefinierbaren Gitarrengewummer kennen (wollen).
Oh Ihr armen Unwissenden :-)

Um das Konzert gestern Abend im Matrix in der Stadt “mit dem Pulsschlag aus Stahl” geht es. Wo der junge T., der etwas ältere Herr S. und ich in die tiefen Gewölbe dieses Etablissiments hinabstiegen um inmitten von düster gewandten, langmähnigen Bombenlegern in feuchtschwüler Athmosphäre den etwas älter gewordenen Rockern von Saxon unsere Aufwartung machten.

Nee, war dat schön ! Fliegende Mähnen, harte Klänge, hämmernde Fäuste zu nicht enden wollenden Gitarrenriffs und Solis mit einhergesungenen Refrains über “Wheels of Steel”, “Motorcycle Man”, “Princess of the Night”, “Requiem”, “Strangers in the Night” und den immer gerne zitierten “Crusadern” !! Rock n´Roll eben. Hörbar, singbar (o.k. – mitbrüllbar), verständlich. Kurz und gerade aus, pathetisch und eben melodisch !

Und da fehlt jetzt noch der Verweis auf oben erwähntes amerikanische Eisen. Weil es so schön auch ins Klischee paßt. Aber wie bereits versprochen – hier nicht :-)

Und ums auch den jungen Lesern verständlich zu machen – hier bitte:

Nach langem langem Warten, von Juni bis gestern Abend, war es dann soweit.

Das schwarzhaarige Mädchen und ich machten uns auf den Weg um mit gefühlten und geschätzten 60.000 anderen Depeche Mode zu erleben. Das Stadion war, wie sagt man so schön, gerammelt voll, die Hitze aufgrund des geschlossenen Daches vom feinsten, von anderen Gerüchen mag ich gar nicht sprechen :-)

Der Weg zu diesem wahrlichen Genuss gestaltete sich ein wenig schwierig. Stau ab Mitte der A 52 bis exakt zum Stadion im Schritttempo, wir haben 2,5 Stunden bis dahin gebraucht. Somit hatten wir nicht das Vergnügen uns mit der Vorgruppe anfreunden zu können oder auch nicht – im allgemeinen kein Verlust. Sollte also jemand der geneigten Leserschaft darüber berichten können – bitte sehr, gerne !

Eine halbe Stunde vor Konzertbeginn die gebuchten Plätze einnehmen zu können hat aber auch was. So hatten wir ganz oben auf der Südtribüne sitzend (und hinterher stehend) einen schönen Überblick über die wogenden Menschenmassen im Innenraum, über die stehenden auf den Rängen, es war schaurig schön. Und diese Bewegungen fingen schlagartig mit dem erlöschen des Stadionlichtes an und hörten erst zum Schluss wieder auf. Es war fantastisch, die Gesänge des Publikums, die sogar einmal ein Lied sprengten weil die Menge noch das vorherige sang – Depeche Mode haben dann erstmal singen lassen. Auch für einen Menschen wie mich, der wahrlich nicht alle Lieder kennt und erkennt, der wenn dann immer noch mit “Dressed in Black” verbunden ist (haben sie natürlich nicht gespielt :-( !) war es ein tolles Schauspiel. Und ganz besonders lächeln mußten wir als eine Damenriege hinter uns bei einem der langsameren Stücke plötzlich schrie “Mensch, fang an zu singen !”

Viel ausgelassen haben sie dann aber doch nicht. Neben einer tollen Version von “Precious” kamen alle die alten Knaller auf die Bühne – Policy of Truth, Enjoy the Silence (der Publikumssangesrenner schlechthin), Personal Jesus und und und …
Gut zwei Stunden düster schöne Musik, ja das war selbst für jemanden wie mich der wahrlich keine grossen Konzerte bevorzugt, ein ganz tolles Erlebnis und jeden Aufwand wert. Nochmal ? Ja klar :-))

Held ;-) !

Übernommen mit Dank an BA :-)

Gestern Abend hatten der junge Herr T. und meiner einer das Vergnügen auf Recken ganz alter Schule zu treffen.

Golden Earring spielte in der Nähe auf und wir beide hatten schon vor Monaten nix besseres zu tun als uns flugs Karten zu sichern. Wohl getan, die Bude war rammelvoll !

Nun weiss man bei Earring auch heute noch nicht so genau wie die Herren so mit ihrem Publikum verfahren möchten, sprich, wie klar die Musik so “unten” ankommt. Es gab Konzerte, da war ich schon nach 20 Minuten verschwunden weil das, was da kam nicht mehr identifizierbar war. Nein, es lag nie an der Musikanlage, wohl eher an den reichlich eingenommenen Genussmitteln.

Also haben der junge Herr T. und ich den Mannen um George Kooymanns exakt 15 – 20 Min. gegeben. Wir wären dann gefahren, besser ein gutes Bier irgendwo als ein schlechtes Konzert. Und die ersten beiden Lieder sah es auch nach Flucht aus, unbekannt und zu laut. Dann aber, ja dann kamen “Eight Miles High”, “Twilight Zone”, ein genial eingeläutetes “Radar Love” sowie eine wunderbare Version von “She flys on strange Wings, Part I”, noch so ein paar alte Kracher die für die neueren Songs nicht nur entschädigten sondern zumindest mich mal wieder bis unter die Decke fliegen liessen :-)

Kurzum, es war ein tolles Konzert voller alter Erinnerungen und ältere Menschen die auch ihren Heidenspass hatten :-) Warum treffe ich nur bei den von mir bevorzugten Konzerten immer so viele “Silberlocken” :-)) ?

Ach ja, da war noch eine Vorband ! Was soll ich sagen ? Die waren sogar allererste Sahne, alles ganz junge Menschen, vielleicht zwischen 15 und 20 Jahren, und die haben sich echt was getraut. Vor allem als zum krönenden Abschluss die “Autobahn zur Hölle” erdröhnte !

Feierstunde pur, das Publikum hat es Ihnen wahrlich gedankt :-)

Das ist ja nicht zu fassen !

Zwei Jahre Vorbereitung, zwei Wochen Tag und Nacht nur Geschwätz und dann wird auf dem Klimagipfel von Kopenhagen nur ein Minimalkonsens “zur Kenntnis genommen” !

Und solche Politiker werden von UNS auch noch gewählt !

Jeder Geschäftsführer, Inhaber oder auch privater Entscheidungsträger würde umgehend suspendiert werden bei solchen Ergebnissen ! Aber dieses Herrschaften machen auch noch auf zufrieden.

Ihr Idioten verfrühstückt gerade die Zukunft dieses Planeten – ich bin erschüttert !

Weil es noch lange nicht vorbei ist !!

Nie sein wird …

Zuendkerze

So, ich hab mich schon lange angemeldet !
Der Herr B. auch !

Und zwar hier.

Ich freu mich schon so dermassen, also so was von …

Weltblicke 2009

Das war wieder ein Sonntag nach meinem Geschmack ! Die Samstagsevents hab ich ziehen lassen, da war eine andere Aktion viel wichtiger (mehr dazu später), den Sonntag haben das schwarzhaarige Mädchen und ich dann aber genutzt um uns nach Essen zu den Weltblicken 2009 zu begeben.

Am Vormittag hatten wir das Vergnügen Bruno Baumann zu lauschen, der dem geneigten Publikum den Weg des Buddhas, die Ausbreitung des Buddhismus erläuterte. Garniert mit Videos und jede Menge Dias, sogar einem Interview mit dem Dalai Lama bekamen wir obendrein noch einen Grundkurs in die Ethik des Buddhismus gereicht.

Nachmittags ging es im Vortrag von Andreas Pröve durch Südindien von Küste zu Küste. Ebenfalls bebildert und mit Musik untermalt schilderte er seinen Weg im Rollstuhl, begleitet von einem heimischen Freund auf der Enfield durch Indien. Eine Wahnsinns Leistung, auch wenn er schon zum 14. Mal in Indien war. Angereichert durch Annekdoten und gar manchen Lacher wurde dieser Vortrag der entspannteste des Tages.

Am Abend dann der Vortrag der die Reihe krönte – “Bergsüchtig” mit Hans Kammerlander.

Dieser spannte in seinem Vortrag einen Bogen von seiner Kindheit in den Dolomiten, über Eiger- und Matterhornnordwand hin zum Mount Everest und schlussendlich zum K 2. Der Saal war brechend voll und gelegentlich konnte ich bei einigen Zuhörern schon ein Kopfschütteln bemerken. Gerade dann, wenn nicht nur die schönen Aspekte zur Sprache kamen, sondern wenn Kammerlander auch auf die vielen toten Freunde und Bergkameraden zu sprechen kam deren Tod er teilweise unmittelbar miterleben mußte. Extrembergsteigen auf die 8000er ist nunmal kein Spaß und wird oftmals leider brutal unterschätzt.
Ganz besonders große Augen bekam das Publikum aber bei den Skigeschichten. Hans Kammerlander hat nämlich die merkwürdig anmutende Angewohnheit Abstiege von den 8000er tunlichst per Ski zu fahren. So zum ersten Mal am Mount Everest ! Bitte, manch einer wäre froh heile dort zu Fuss hinauf gescheige den hinunter zu kommen, er macht es dann per Ski. Wenn man die Filme und Bilder dieser Abfahrten sieht darf einem dann schon mal schwummrig werden.

Jetzt freu ich mich schon wieder auf die nächste gelungenen Weltblicke in 2010 :-)

Wenn auch hier etwas verspätet – der Dezernentenkanidat der FDP hat die Brocken hingeworfen. “Im Hinblick auf die Anfeindungen, auch an seine Familie” möchte Herr Schafaff seine Kanditatur nicht mehr aufrecht erhalten.

Somit soll jetzt auch die bereits ausgeschriebene Stelle gecancelt werden.

So so, und wer oder was soll Ihn dann so komfortabel ernähren ? Ein Schelm wer nicht sofort an einen weiteren Klüngel des parteilichen Miteinanders Wesel´s denkt. Denn bei den Zugeständnissen gibt es doch garantiert eine Vereinbarung zwischen allen Beteiligten. Denn das so ein Ding auch mal daneben gehen kann ist kalkuliert, also müssen andere Versprechungen, auch in schriftlicher Form, her. Denn umsonst ist nur … Lassen wir uns also bitte von Herrn Hovest und seinen Gehilfen nicht Sand in die Augen streuen, für den Königinnenmacher wird es schon ein eintragsreiches Pöstchen geben. Oder geben werden. Und wer zahlt die Zeche dann wieder ?

Das Bürgerbegehren aber, dass wird nicht gestoppt ! Den erstens muss den Herrschaften mal gezeigt werden wo der Stiel am Hammer sitzt und zweitens ist die Stelle ja noch lange nicht erledigt. Auch wenn´s so rüberkommen soll !

Und nun noch eine rein private Bemerkung an den so gerne Dezernent gewordenen:

Mein lieber Herr, wer seine vorwitzige, in trockene Tücher gewickelt geglaubte Nase unter freien Himmel rausstreckt, der muss auch mal nass werden können !

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