“”Zweifele an allem mindestens einmal”
“Nicht zu bekommen was man will, kann manchmal ein großer Glücksfall sein”
Dalai Lama
Heute vor 31 Jahren – im heimischen Yachthafen ….
Na Sie wissen schon :-)
Geübt am Sonntag nachmittag im Hof des Herrn Mahatma E. mit 368 kg unter mir und der Gattin des vorgenannten Herrn hintendrauf.
Nix passiert – aber Bilder hab ich mir erspart :-)
Dafür hab ich jetzt eine leicht gezerrte rechte Körperhälfte …
Arrrggghhhhh !
Hier mal “nur” der Anfahrtsplan der Verrückten – und es waren noch mehr dabei :-)
Ich hab jetzt noch Ohrensausen und grinse im Kreis, es war gigantisch !!
Abfahrts-Treffpunkte:
TREFF Taunus für die Fahrt nach Glashütten
Blaubär
Samstag 9.4.2011
um 9:00h oder 8:30 auf ‘n Kaffee
(Abfahrt 9:15) dann weiter zur ESSO
01. xxxx
02. xxxx
03. xxxx
04. xxxx
05. xxxx
(xxxx kommt doch direkt nach Glashütten)TREFF Mittel- und Nordhessen für die Fahrt nach Glashütten
BUTZBACH BurgerKing
Samstag 9.4.2011
um 8:40h oder 8:20 auf ‘n Kaffee
(Abfahrt 8:45) dann weiter zur ESSO
01. xxxx
02. xxxxTREFF MTK / HG / F / MKK / ETC
ESSO TANKSTELLE
Glashütten
Samstag 9.4.2011 um 9:50h
01. xxxx
02. xxxx
03. xxxx
04. xxxx
05. xxxx
06. xxxx
07. xxxx
08. xxxx
09. xxxx
10. xxxx
11. xxxx
12. xxxx
13. xxxxTREFF Rhoi Negga
Route 66 (Monnem Casterfeldstrasse beim ZRM)
Treff Samstag 9.4.2011 um 09.30h
Abfahrt 10:00h
01. xxxx
02. xxxx
03. xxxx
04. xxxx
05. xxxx
06. xxxx
07. xxxx
08. xxxx
09. xxxx
10. xxxx
11. xxxx
12. xxxxTREFF Niederrhein, Ruhrpott, Münsterland
Abfahrt ab Wesel bei Tenzigsherpa vor der Haustür 08.00 Uhr
Treffen mit den Nordlichtern, den Ruhrpottlern und Münsterländern an der Raststätte Geißmühle A57 um 09.00 Uhr
Von da aus husch husch nach Kerpen fröhlich
01. me :-)
02. xxxx
03. xxxx
04. xxxx
05. xxxxTREFF D / NE / HS / VIE / MG
Polo Jüchen 9.00 Uhr dann weiterfahrt zum AK Kerpen
01. xxxx
02. xxxx
03. xxxx
04. xxxx
05. xxxx
06. xxxx
07. xxxx
08. xxxxTREFF AC/ K /B /D / etc.
Autobahnkreuz Ausfahrt Kerpen / P&R Parkplatz
Samstag 9.4.2011 um 10.00h
01. xxxx
02. xxxx
03. xxxx
04. xxxx
05. xxxx
06. xxxx
07. xxxx
08. xxxx
09. xxxx
10. xxxx
11. xxxx
12. xxxx
13. xxxx
14. xxxx
15. xxxx
16. xxxx
17. xxxx
18. xxxx
19. xxxx
20. xxxx
21. xxxx
22. xxxx
23. xxxx
24. xxxx
25. xxxx
26. xxxxDann Weiterfahrt nach Ahrweiler zum Cafe Kamps (Treffpunkt 11.00 Uhr)
1. xxxx
2. xxxx
3. xxxx
4. xxxx
5. xxxx
6. xxxxZum Aufgabeln B9 in Koblenz Shell-Tanke stadteinwärts:
1. xxxx
Und hier der Arbeitsnachweis:
Die Nordtruppe
5 m vorm Ziel verlassen 55 Harleys der Nordtruppe den geschockten Fährmann :-)
Ganz grossen Respekt an die Mannen aus Bremen (!), Hannover (!), Herford (!), Villingen Schwennigen (!) und Bamberg (!) – welche Anfahrt … WOW !!
Dann bis nächstes Jahr :-)
… wie geil ist das denn ?
Einst kamst Du “tief aus dem Westäään, wo die Sonne verstauuuubt” und brachtest mir “Männer”(leben) und “Alkohol” in brachialer Manie bei, mit Herz und Seele warst Du der Aufklärer. Ich weiss noch wie Du den Parkplatz suchtest, dort in “4630″ Bochum.
Danach war das nichts mehr mit uns, deine Lieder waren eher was für die “rosaLatzhosenPädagogenSchwätzerWeichereierundKindergärtnerinnenDebatierrunden”
es war quasi nicht zum aushalten mit Dir. Erst als ich Dich in der Technoecke wiederfand, mit “Cosmic Chaos”, da hab ich noch gesagt, geil, mal was wirklich anderes und genial noch dazu. Auch “Mensch”, vor allem aber die Hommage an den Pott “Komm zur Ruhr” haben mich echt versöhnt !
Und heute, da kommt in meinem Lieblingssender plötzlich “Schiffsverkehr” !
Ich hab gedacht, das gibt´s nicht. Herbert macht auf Rock ! Echt Alter, das ist fast an Witt/Hepner´s Flut vorbeigeschrammt (der geneigte Hörer achte auf die Instumentalversion), noch ein paar Riffs und Keyboards a la Rammstein und ich fang an Dich zu lieben :-)
Herbert mach so weiter, mit geiler Mucke und geilen Texten,
Du bist angekommen !!
Tief im Westen !
Schiffsverkehr
entfalte Meine Hand
Die Anker Los
Denn Auch Jedes Tief Dreht Sich Ins Hoch
Fall Auf Meinen Fuß
Die Feuer Sind Gesetzt
Und Die Nebel LeuchtenWeg Mit Dem Fixen Problem
Ich Will Mehr
Schiffsverkehr
Endlich Auf Hohe See
Endlich Auf Hohe SeeWerde, Wer Ich Bin
Gute Fahrt
Die Dämonen Sind Versenkt
Aufgeklart
Es Gibt Kein Damals Mehr
Es Gibt Nur Ein Jetzt, Ein Nach VorherWeg Mit Dem Fixen Problem
Ich Will Mehr
Schiffsverkehr
Endlich Auf Hohe See
Stell Mich Vor
Das Leere Tor
Ich Schlag Mich Fein
In Seide Ein
Geb Mir Ewigen Schnee
Pures Gold, Wohin Ich Seh
Und Leb Mich Voran
Und Leb Mich Voran
Und Ich Verliere Mich In MirBrauch Meinen Tag
Kein Schicksalsschlag
Das Salz In Mir
Die Vorfahrt
Radikalkur
Klare Natur
überholspur
Kein Radar
Den AbendsternEndlich Freie Sicht
Die Segel Sind Gefüllt
Und Keine Liebe Bricht MichWeg Mit Dem Fixen Problem
Ich Will Mehr
Schiffsverkehr
Endlich Auf Hohe See
Dreh Mein Herz
Dann Schlägt Es Leicht
Im Paradies Sind Plätze Frei
Geb Mir Ewigen Schnee
Pures Gold, Wohin Ich Seh
Und Leb Mich Voran
Und Leb Mich Voran
Und Ich Verliere Mich In Mir
Wie soeben in den hiesigen Rundfunknachrichten gemeldet wurde, steht der vollkommen blödsinnige Jugendmedienschutz Staatsvertrag (siehe vorherigen Artikel) vor dem Aus !
Die NRW SPD samt Gefolge wird, so gemeldet, bei der morgigen Abstimmung gegen den Vertrag stimmen, damit ist das Ding erstmal vom Tisch.
Und die Blogs bleiben online. Meins auch :-)
Interessant dabei ist allerdings die Formulierung von Frau Kraft, die den eigenen Kopf nicht für anderer Leuts (vorherige Regierung) Machwerke hinhalten will. Und noch besser erscheint die Tatsache, das selbst die NRW CDU, die unter Herrn Rüttgers noch diesen Mist mit verzapfte, sich jetzt selber nicht mehr traut und auch dagegen stimmen will.
Soso ….
(Update vom 17.12.)
Das Ding ist erstmal vom Tisch – wie angekündigt. Sehen wir nun mal wie es weitergeht ….
Ab 01.01.2011 tritt die nächste Stufe des JMStV in Kraft. Diese besagt dann, dass jede Internetseite nach den Kriterien des Jugendschutzes gekennzeichnet werden muss, FSK 16, FSK 18 usw., also wie in Filmen und Computerspielen nach Alterstauglichkeit klassifiziert.
Das heißt für Blogbetreiber, jeder Artikel, gegebenenfalls auch jeder Kommentar !
Herzlichen Glückwunsch !
Wenn man sich jetzt mal vorstellt wieviele Artikel, Kommentare und Links so ein Blog haben kann (bei mir mags es noch gehen), die jetzt auch im Nachhinein gecheckt werden müssen, ist es nicht verwunderlich das bereits einige Blogs aus Protest dichtgemacht haben, andere es sich nun reiflich überlegen !
Eine durchaus interessante Diskussion läuft gerade hier im von mir gern gelesenen “Apfelwahn-Blog” :-)
Die Bloggergemeinde weiss zwar noch nicht genau was da kommt, die Politiker dieser Bananenrepublik im übrigen auch nicht, jedoch ist aufgrund der gemachten Erfahrung bereits zu vermuten, dass die unwürdige Spezies der Abmahnanwälte und deren Schergen sich bereits die Hände reiben. Und da ich weder Lust, noch Zeit und noch Geld in einen unrechtsfreien Raum zu investieren gedenke, trage ich mich mit dem Gedanken, auch meine beiden Blogs erstmal aus dem Netz zu nehmen.
Das könnte dann ungefähr so aussehen:
Mit Meinungsfreiheit hat das nicht mehr viel zu tun. Eher drängt sich bei mir der Gedanke nach Gleichschaltung auf ! Hatten wir schon mal, vor 1989. Und vor noch früher …
Sicher kann man kontrovers über meine Meinung diskutieren. Sicher auch über Sinn und Unsinn von explodierenden Jugendschutzgesetzen (die eh überall umgangen werden und werden können, siehe auch die Diskussionsbeiträge wie schon erwähnt).
Aber dieser Regulierungswahn unserer Volksvertreter nimmt so sehr überhand, dass ich besonders einen Satz meines obigen Beispieles (m)einer geschlossenen Site einmal klar und deutlich zum Ausdruck bringen möchte:
Deutschland ist nicht mehr frei !
… fahrt mit dem Geigenkasten um Himmels Willen mit dem Auto -
auf gar keinen Fall mit der Bahn !!
… achtet auf eure Nachbarn, vor allem wenn sie Nachts Besuch bekommen !!
… paßt mit Autodieben auf !!
… und habt nix gegen Ausländer, im Gegenteil !!
Warum ?
Bitte sehr hier nachzusehen und zu hören :-)
(mit Dank ans LawBlog)
Auszug aus einem Angebot eines örtlichen Handwerkbetriebes:
Mit Ihrem Auftrag unterstützen Sie direkt unsere Bemühungen vier Lehrlinge und zwei Praktikanten vernünftig auszubilden.
Wir vergüten allen unseren Gesellen die ordentliche tarifliche Bezahlung! Alle Arbeiten werden von unseren fest angestellten Gesellen ausgeführt. Wir beschäftigen keine Leih- oder Zeitarbeiter, bei uns wird keiner “Arm durch Arbeit”.
Das ehrliche Bekenntnis zur Verantwortung für unsere Mitarbeiter und für deren Familien, sowie die Verantwortung für unsere Umwelt, sind fester Bestandteil unseres Betriebes.
Und da ich sehe das es so ist ….. ist dieser Auftrag auch genau dort hingegangen !
Friendship Ride 2010 auf der Wasserkuppe
Und wir beide ritten auch dorthin und hatten nachweislich eine Menge Spass :-)
Zusammen mit gut 25000 Besuchern, mit oder ohne Harley, bei bestem Wetter und herrlichsten Anfahrten durch die Rhön habe ich dieses Wochenende wieder sehr genossen. Selbst wenn die Rückfahrt am Sonntag eine durchgehende Regenschlacht war, Himmel ! Egal. jetzt sitz ich wieder trocken zuhause und ein Lächeln umspielt meine Lippen :-)
Also dann Wasserkuppe, bis zum Friendship Ride 2011, spätestens !
Was für ein schöner Tag – in jeder Hinsicht !
Vorweg – es war warm, nein es war gelinde gesagt heiß, so heiß, dass ich nur mit Wasser im Gepäck, Sonnenmilch mit Faktor 30 und viel Lächeln diesen Tag gut umgebracht habe :-)
Leider hat es dieses Jahr zeitlich nur für die Ausfahrt gereicht, gerne hätten der Herr B. und ich bereits am Freitag das Zelt aufgebaut wie wir es geplant hatten, aber wie das manchmal so ist …
Egal, als ich am Samstag morgen um 09.00 Uhr am Kastellplatz ankam stand Herr B. schon mit ner Kaffeetasse in der Hand dort und grinste mich fröhlich an. Es ist schon Klasse wenn man, wie wir, erst das zweite Mal an so einer Veranstaltung teil nimmt und trotzdem wieder erkannt wird, mit freundlicher Begrüssung und einem Schwätzchen hier und da – ich fühl mich richtig wohl bei diesem Unternehmen :-)
Und als wir beide dann so an meinem Moped sassen, Käffchen in der Hand, in ein Gespräch vertieft, da füllte sich der Platz mit Gespannen, Trikes, Solomaschinen und auch die ersten Mitfahrer trudelten langsam ein. “Darf ich bei Ihnen mitfahren” – die leise gesprochenen Worte drangen in mein Ohr, vor mir stand eine junge Frau und sah mich schüchtern an. Ein kurzer Blick, die beruhigende Feststellung, ja, dass klappt auch mit dem festhalten und ich nickte freundlich, “klar, dafür bin ich ja hier”. “Zweck erfüllt” schoss es mir fröhlich durch den Kopf und ich beantwortete die verschiedenen Fragen nach Fussrasten, Helm etc. … “Übrigens, was ich Dir sagen soll, hier ist das Notfallmedikament wenn ich einen Epelepsianfall bekomme was aber sehr selten ist” – sprachs und winkte fröhlich mit einem Medikamententütchen. Das sind so Momente geneigter Leser, da bekommst Du eine Gänsehaut die sich gewaschen hat, aber mit so was muss ich einfach rechnen wenn ich an so einem Run teilnehme und ich hab im Laufe des Tages sicher auch schlimmere Fälle gesehen. Ein noch kurzes Pläuschen mit der Betreuerin – alles in Ordnung, es kann losgehen. Nach mahnenden Worten der Veranstalter was Hitze, Wasser und Notfälle anging haben wir dann die weißen Ballons, die an jeder Maschine das “besetzt” signalisieren, fliegen lassen, die Motoren wurden gestartet und es ging endlich auf die ca. 85km lange Strecke. Schön immer zwischen 20-60 km/h, alles ganz gemächlich, ich konnte hier und da mal nach dem Wohlergehen fragen – alles war gut :-)
Was vor oder hinter mir passierte, ich hab´s nicht wirklich mitbekommen am Samstag, ich war eindeutig zu beschäftigt meine Fuhre gut durch den Tag zu bringen. Leider wurde es der jungen Frau im Laufe der Fahrt schlecht unter dem Helm, kein Wunder bei weit über 30 Grad, und so mußte ich sie kurz vor der Pause an den Betreuerwagen weiterreichen. So bin ich dann solo aber hochzufrieden den Rest der Strecke gefahren, hab von hinten diesen riesen Tross an Motorädern bewundert und mich auf die beiden Kreisverkehre in Sonsbeck gefreut. Ich hab´s schon berichtet, eine Runde durch beide damit jeder einmal am anderen vorbeikommt, ein Gewinke, Gehupe, die Anwohner strömem an die Strasse, oh Wonne, oh Gänsehaut :-) Überhaupt, wo immer wir auftauchten stehen die Menschen an der Strasse und winken fröhlich, es ist fantastisch !
Nach der Ankunft im Park, wo alles im Schatten aufgebaut war, Zelte, Verpflegung- und Grillstand, haben wir uns dann noch ein Stündchen der Grillwurst, der Musik und der Atmosphäre gewidmet, bevor wir wieder losmußten. Im nächsten Jahr nehm ich mir mehr Zeit, das ist gewiss. Und trotzdem, es war für mich ein persönlich herausragendes Ereignis und ich freu mich jetzt schon auf die 13. Auflage des Unternehmen Zündkerze, ich bin dabei, keine Frage :-)
Ach, und sollte dem geneigten Leser auffallen, dass ich das Wort “Gänsehaut” sowie die “:-)” mehrfach gebraucht habe – ich hab es schon eingeschränkt ;-))
Und weitere Bilder des Unternehmen Zuendkerze gibt es hier !
bald ist es soweit – nur noch 5 Tage – und ich freu mich schon königlich !
Nach all den tollen Dingen die ich in der letzten Zeit erlebte, Ederseemeeting des Forums (sehr sehr genial), Hamburg Harley Days und der Harztour, jetzt am Samstag kommt die kleine private Krönung des Jahres – die Ausfahrt !
Fortsetzung folgt….
Wanderer, kommst Du einmal ins Spiegeltal, gelegen im tiefen dunklem Walde bei Clausthal Zellerfeld so kehre nach vollendeter Tageslast in der Untermühle ein …..
… und labe Dich an mindestens (!) einigen Weizenbieren, der wirklich guten Küche und dem ausgesprochen netten Ambiente der Untermühle :-)
Nach 10 Jahren (in Worten zehn !) haben der Herr S. und ich am Wochenende den Weg wieder dorthin gefunden. War ja auch ganz simpel – einfach aufs Moped und ab :-) Die fast 40 Grad Lufttemperatur übersehen wir jetzt einfach mal, die Mohairziegen die mir den Schlaf raubten in der ersten Nacht auch, von den Mückenstichen red ich erst gar nicht ! Denn es war ein herrliches Wochende mit gut 1000 km Mopedfahren, all den im zweiten Absatz erwähnten Freuden, netten Gästen die, wie wir, nach der “Demonstration der Macht” im WM Spiel gegen Argentinien den selben Spass hatten, einer schönen Tour durch den Harz, ernsten Momenten an der Gedenkstätte des KZ´s Langenstein-Zwieberge, und der Erkenntnis, dass eine R 1200 GS und eine Harley durchaus fahrtechnisch zusammenpassen können. Die Fahrer in diesem speziellen Falle sowieso :-)
Und wenn ich dann noch erkennen kann, dass sich fast nix verändert hat, nicht in der Untermühle, nicht in dem Umgang untereinander, ausser das der Herr S. ein wenig älter geworden ist und dem wenigen Bierkonsume nicht mehr so gewachsen ist – dann, ja dann bin ich mir sicher …
… auf ein nächstes Mal :-) !!
Danke Danke Danke !!
Auch wenn ich mit der Meinung über unseren ehemaligen Bundespräsidenten nicht konform gehe, Sie verehrter Herr Ueberbach haben den Nerv voll getroffen !
Und hier der ganze Kommentar:
“Kommentar
Wer lebt denn hier über seine Verhältnisse?
Von Stephan Ueberbach, SWR, ARD-Hauptstadtstudio
Liebe Bundesregierung, sehr geehrte Frau Merkel,
wen meinen Sie eigentlich, wenn Sie sagen, wir hätten jahrelang über unsere Verhältnisse gelebt?
Ich jedenfalls habe das nämlich ganz sicher nicht getan. Ich gebe nur das Geld aus, das ich habe. Ich zahle Steuern, bin gesetzlich krankenversichert und sorge privat für das Alter vor. Ich habe mich durch Ihre Abwrackprämie nicht dazu verlocken lassen, einen überflüssigen Neuwagen zu kaufen, ich bin kein Hotelier und kein Milchbauer. Und “Freibier für alle” habe ich auch noch nie verlangt.
Wer war wirklich maßlos?
Meinen Sie vielleicht die Arbeitslosen und Hartz IV-Bezieher, bei denen jetzt gekürzt werden soll? Meinen Sie die Zeit- und Leiharbeiter, die nicht wissen, wie lange sie ihren Job noch haben? Oder meinen Sie die Normalverdiener, denen immer weniger netto vom brutto übrigbleibt? Haben die etwa alle “über ihre Verhältnisse” gelebt?
Nein, maßlos waren und sind ganz andere: Zum Beispiel die Banken, die erst mit hochriskanten Geschäften Kasse machen, dann Milliarden in den Sand setzen, sich vom Steuerzahler retten lassen und nun einfach weiterzocken als ob nichts gewesen wäre.
Mehr Beispiele gefällig?
Zum Beispiel ein beleidigter Bundespräsident, der es sich leisten kann Knall auf Fall seinen Posten einfach hinzuwerfen – sein Gehalt läuft ja bis zum Lebensende weiter, Dienstwagen, Büro und Sekretärin inklusive.
Zum Beispiel die Politik, die unfassbare Schuldenberge aufhäuft und dann in Sonntagsreden über “Generationengerechtigkeit” schwadroniert. Die von millionenteuren Stadtschlössern träumt und zulässt, dass es in Schulen und Kindergärten reinregnet. Die in guten Zeiten Geld verpulvert und in der Krise dann den Gürtel plötzlich enger schnallen will, aber immer nur bei den anderen und nie bei sich selbst.
Liebe Frau Bundeskanzlerin, nicht die Menschen, sondern der Staat hat dank Ihrer tätigen Mithilfe möglicherweise über seine Verhältnisse gelebt. Ganz sicher aber wird er unter seinen Möglichkeiten regiert.
Mit – verhältnismäßig – freundlichen Grüßen,
Ihr Stephan Ueberbach”
Ob´s aber jemand kapiert ?
Wohl eher nicht !
Und trotz Warnungen und wieder jeden besseren Wissens – die völlig orientierungslosen Steuerleute halten weiter fröhlich drauf zu …
Die Konsequenz ?
Der Kapitän geht von Bord – nicht leise, nein mit einem Beben und mit Nachhall !
Sozusagen als letzte eindringliche Warnung an die Unverbesserlichen.
Ob´s was nützt ? Wohl kaum ! Und so wird die Kapelle weiter fröhlich bis zum Untergang spielen und Zuversicht verkaufen wollen …
Und all denen, die jetzt maulen, allen voran der Herr Baumann vom MDR (siehe hier) sei mal aus tiefster Volksseele gefragt:
Welches Vertrauen in welche Politik ?
Vertrauen meine lieben Damen und Herren haben die, die zu Ihren Entscheidungen stehen und sie auch umsetzen. Selbst wenn´s weh tut, persönlich und öffentlich. Dazu meinen tief empfunden Respekt Herr Köhler !
Keinesfalls aber Vertrauen haben die derzeitigen Umfallpolitiker in unserer Parteienlanschaft ! Ganz vorne an die ach so freien Demokraten. Deren Freiheit ist nur die Freiheit sich jeden Tag nach dem Winde zu drehen. Siehe gerade NRW :-)
Na noch Fragen :-) ?
Ja, ich hatte heute das Vergnügen eines der sehr geilen großen bösen Mopeds des amerikanischen Herstellers von großvolumigen Maschinen Probe zu fahren. Schon lange liegt mir dieses Modell, eine Street Glide, im Auge und auch im Magen :-)
Also hab ich zur frühen Morgenstunde den Weg nach Münster zum dortigen “Freundlichen” angetreten der gerade eine Vorführmaschine feil bietet. Trotz warnender Worte eines Passanten, den ich nach dem Weg fragte, wurde ich erstaunlich freundlich, kompetent und fair behandelt. Wie der geneigte Leser weiss ist mir das nicht immer passiert :-)
Nach einem Schwätzchen und Käffken mit T. hab ich mich dann auf die “Graue” geschwungen und bin einmal Stadtauswärts geschüsselt. Und was stell ich da so fest ? Die Maschine ist im Vergleich zu meiner Road King wie eine Postkutsche. Die Bremsen – ein Gedicht (ich hätt an der ersten Stopstr. beinahe den Nickmann gemacht). Das Fahrwerk – wie auf Schienen, ohne auch nur die leiseste Schaukelei. Der Motor – 1600 qcm, die zogen wie ein vier Pferde Gespann, beeindruckend. Und um dem ganzen dann noch das Krönchen der Gänsehaut aufzusetzen -als ich zurück fuhr kam über das Radio (ja ja, richtig gelesen – ist halt ne Schrankwand) “Layla” von Eric “Slowhand” Clapton. Puh, Luftgitarre spielend durch Münster :-))
Wir haben dann lange da gestanden, gesprochen und auch ein wenig verhandelt und sind dann zum Überschlafen freundlich voneinander geschieden – also der Kollege beim “Freundlichen” und ich.
Und dann bin ich durchs Münsterland langsam nach Hause. Am Longinusturm zur Rast vorbei, durch Kurven und Kürvchen, über lange gerade Strassen. Und was stell ich dabei wieder fest ? Die Road King ist wie ein Mustang :-) Kaum zu bremsen (na ja – eher schwieriger), das Fahrwerk pendelt und bockt fröhlich vor sich hin, die 1500 qcm ruckeln und zuckeln das es eine wahre Freude ist und haben so ihre Eigenarten. Und “Highway to Hell” muss ich selber singen (was sich garantiert gelinde gesagt Sch… anhört).
Und nun mein lieber geneigter Leser ?
Du ahnst es, ich bleib beim Mustang !
Diesem unbequemeren, einzigartigen Geschöpf mit dem eigensinnigen Verhalten und den nicht ganz abschätzbaren Reaktionen. Weil er eben “wild” ist, ein Chrom blitzendes Ungetümm, laut und bockig.
Und genau so stell ich mir eine Harley vor !
(und irgendwann einmal – wenn ich viel Geld gespart habe ;-) …… )
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