Wheels of Steel

Nein geneigter Leser, keine Sorge. Dieser Artikel wird sich nicht als Loblied auf die Eisenteile aus Milwaukee rausstellen – dieser nicht :-)

Hier geht es ganz profan um Musik.
Um Heavy Metal der guten alten Schule, hell, laut, schnell und melodisch !
Um „Kastratenrock“, wie der unselige Neffe des Herrn S. zu bemerken pflegte. Weil die heutigen Metaler gerade noch höchstens ein basslastiges Grunzen mit undefinierbaren Gitarrengewummer kennen (wollen).
Oh Ihr armen Unwissenden :-)

Um das Konzert gestern Abend im Matrix in der Stadt „mit dem Pulsschlag aus Stahl“ geht es. Wo der junge T., der etwas ältere Herr S. und ich in die tiefen Gewölbe dieses Etablissiments hinabstiegen um inmitten von düster gewandten, langmähnigen Bombenlegern in feuchtschwüler Athmosphäre den etwas älter gewordenen Rockern von Saxon unsere Aufwartung machten.

Nee, war dat schön ! Fliegende Mähnen, harte Klänge, hämmernde Fäuste zu nicht enden wollenden Gitarrenriffs und Solis mit einhergesungenen Refrains über „Wheels of Steel“, „Motorcycle Man“, „Princess of the Night“, „Requiem“, „Strangers in the Night“ und den immer gerne zitierten „Crusadern“ !! Rock n´Roll eben. Hörbar, singbar (o.k. – mitbrüllbar), verständlich. Kurz und gerade aus, pathetisch und eben melodisch !

Und da fehlt jetzt noch der Verweis auf oben erwähntes amerikanische Eisen. Weil es so schön auch ins Klischee paßt. Aber wie bereits versprochen – hier nicht :-)

Und ums auch den jungen Lesern verständlich zu machen – hier bitte:

Ein Gedanke zu “Wheels of Steel

  1. Na ja, „meine“ Musik ist das nicht… aber immerhin ist oder war das noch „Musik“- nicht diese elektronischen Dinger, die ja eigentlich ganz von allein spielen.

    Und die Bühnenshows waren früher allemal besser!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*