Into the Dschungle

Fuer knapp zwei Tage verschwinde ich jetzt im Dschungel.

Vorher machen wir aber dem Grab von Henri Mohout unsere kurze Aufwartung.

Dann checken wir in der Tiger Trail Lodge (aehnlich dem Chitwan Camp) ein, verstauen unsere Klamotten und los geht es.

In wackeligen Booten setzten wir ueber den Nam Khan und wandern los. Bei nunmehr guten 38 Grad kombiniert mit relativ hoher Luftfeuchte wahrlich kein dauernder Genuss. Aber nach so vielen Tagen Bus und Flugzeug tut das mal ganz gut. Ausserdem ist das “Tauwetter fuer Dicke”, kann also nicht nur schaden :-)

Die Wege sind teilweise katastrophal. In den Schattenlagen sind die steilen Passagen obendrein noch super glitschig – es gibt einige Ausrutscher und auch boese Hinfaller. Den Herrn E. erwischt es natuerlich auch, ich haette wetten sollen. Aber es passiert nichts boeses, alles im gruenen Bereich. Und so geht es ueber mehrere Stunden bergauf und bergab und ich frag mich beim Rundumblick immer wieder, was unsere Freunde von der grossen Insel hier gesucht haben. Ausser einer blutige Nase. Die Landschaft mit Ihren Karstkegeln ist so dermassen undurchdringbar, dass man nur einige Meter auf dem Weg weit sehen kann. Dafuer wird man von oben bestens geortet. Na ja ….

Leider gibt es bald die ersten Erschoepfungsaussetzer, gerade bei den aelteren Teilnehmern. Und so teilt die Gruppe sich sehr schnell. Vorne weg die Gruppe, in der Mitte der Fuehrer, ich und unsere aelteste Teilnehmerin und ganz hinten an ein zweiter Guide mit dem letztem Teilnehmer. Aber alle kommen abends wohlbehalten wenn auch groggy im Hmong Dorf an. Dort schlafen wir in Hmong Huetten unter Mosiktinetzten mehr oder minder gut. Denn auch hier scheint die Zeit dem Federvieh nicht so recht gelaeufig zu sein.  Dafuer gibt es abends anschaulich eine Lektion in Hoehenmedizin :-)

Am naechsten Morgen geht es wieder los, nach ca. 4 Stunden erreichen wir wieder den Nam Khan. Dort werden wir mit Booten abgeholt, an einem Wasserfall vorbei zur Lodge gebracht. Den Rest des Tages ist Extremrelaxing angesagt – oh Wonne :-)

Also ich geb es ehrlich zu; bei den Temperaturen und Wetterbedingungen hab ich ganz schoen Kraft und Kondition gebraucht.  Meinen Respekt vor unseren “Oldies”. Ich weiss nicht ob ich mit 73 bzw. 78 Jahren noch so was angehen werde …..

Aber, alles ist gut !

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