Morgens fahren wir erstmal zum “Monkeytempel” – Swayambunath. Hier wimmlt es von Affen, ueberall grosses Gekreisch (kenn ich doch noch von Zuhause her, da war doch mal was !?). Hoch ueber Kathmandu ist die Aussicht heute etwas getruebt, Smog und Nebel tun ihren Dienst. Das schwarzhaarige Maedchen ist mal wieder begeistert, langsam wird es unheimlich …
Danach fahren wir nach Thamel zum shoppen. Eingeweihte konnen sich lebhaft vorstellen wie der Tagesrest aussah. Und ich war der Sherpa, auf meinem Rueckem wurden kiloweise “Kleinigkeiten” geladen … Nur meine Figuren bekomme ich nicht so wie ich will. Den Vajraphani schon gar nicht, auch die “bestellten” Figuren krieg ich nirgends, ich versuch es morgen in Patan nochmal. Auch die Schneider haben gerade Preisvorstellungen die ans laecherliche reichen. Anscheinend muessen die ihren Jahresverdienst jetzt schon an den paar Touristen (die Sasion hat noch nicht richtig angfangen) hier reinholen. Dann eben nicht ….
Ein Besuch im Dechenling runden den Nachmittag ab, in guter alter Mittwochstradition ein Bier fuer den Herrn S., Mahlzeit !!
Spaeter schreiben wir uns im Hotel bei Nepali Chai ein wenig die Finger wund, gerade mal auf dem Zimmer schellt das Telefon.
“A call for Mr. Liebe” – ich bin erstaunt, das heisst ja meist nichts Gutes, wenn man am Ende der Welt aufgetrieben wird.
Es ist Randhoj !!
Hoch oben in Ghandrung, Annapurna Region, hat er was weiss ich wo ein Telefon (Satellit ?) aufgetrieben. Auch wenn wir uns nicht mehr sehen werden, ganz ohne Abschiedsworte geht es doch nicht. Sie sind in Ghorepani schwer durch den Schnee gestapft, hoch auf den Poon Hill, ich bekomm Sehnsucht. Und ich bin sehr geruehrt, da wird mein Herz ein wenig schwer.
Dann bis naechstes Jahr mein Freund, bleib gesund,
Namaste und Tashi Delek !!
…
Tags: Nepal
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