… auf nach Schigatse

Um 7.00 Uhr geht es los. Nichts weiter aufregendes, unser cooler Busfahrer summt ein Liedchen, unser neuer Fuehrer (die Dame in Lasha – hatte ich die schon erwaehnt ? – hat wohl keine Lust auf Rundreise) ist gut drauf und alle sind eigentlich entspannt, wenn – es nicht vollkommen Tibet untypisch dauernd regnen wuerde. Und damit verbunden diese permanenten Erdrutsche, teilweise recht hart. An einem stehen wir dann auch prompt min. eine Stunde !
Und da (O-Ton Janak) “Asiaten weniger Angst zu sterben haben” fahren hier alle vollkommen unkoordiniert, zweireihig, oder stehen wie wir, vollkommen ausgesetzt mitten in der Rutschzone. Und es geht nicht vorwaerts!
Meint aber mal nicht, dass da ein Bagger sofort kommt. Nein, es werden Steine genommen, eine neue Fahrbahn gebaut und dann, husch husch am Abgrund vorbei, geht es weiter …

Ein Glueck fuer den, der an Reinkarnation glaubt :-)

Spaetnachmittags noch ein Spaziergang in Schigatse …
das brauch keiner zweimal.
Oh Kathmandu, was bist du noch so fern :-)

Ach, noch was, auch wenn ich hier chronologisch vorgreife …
Tibet’s Staedte sind Chinesisch, auch mit kleinen Ausnahmen -Bakhor in Lhasa z.B. – da darf man sich keinen Ilusionen hingegeben. Will also der eine oder andere geneigte Leser dorthin – gebt Gas !! In 5-10 Jahren koennt Ihr Tibet vergessen ….

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